Pallade Veneta - Frau in Baden-Württemberg getötet: Verdächtiger stirbt nach Flucht vor Polizei

Frau in Baden-Württemberg getötet: Verdächtiger stirbt nach Flucht vor Polizei


Frau in Baden-Württemberg getötet: Verdächtiger stirbt nach Flucht vor Polizei
Frau in Baden-Württemberg getötet: Verdächtiger stirbt nach Flucht vor Polizei / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Ein Mann soll im baden-württembergischen Ostfildern seine ehemalige Freundin getötet und sich auf der folgenden Flucht vor der Polizei selbst mit einem Messer schwer verletzt haben. Der 36-jährige Verdächtige starb in einem Krankenhaus, nachdem ihn Beamte im etwa 50 Kilometer entfernten Nellingen mit einem Schuss ins Bein gestoppt und entwaffnet hatten, wie die Staatsanwaltschaft und das baden-württembergische Landeskriminalamt in Stuttgart am Montag mitteilten.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Ermittler flüchtete der Verdächtige am späten Sonntagabend mit einem Auto vor der Polizei, nachdem seine 39-jährige frühere Freundin leblos im Schlafzimmer ihrer Wohnung in Ostfildern entdeckt worden war. In Nellingen wurde er von den verfolgenden Einsatzkräften gestoppt, wobei er ein Messer nahm und dieses auch nach einem Warnschuss nicht fallen ließ.

Beamte stoppten ihn demnach mit einem Beinschuss und überwältigten ihn. Bei der medizinischen Versorgung des Manns wurden dann schwere Verletzungen in dessen Brustbereich entdeckt. Diese habe er sich mutmaßlich zuvor selbst mit dem Messer zugefügt, teilten Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft mit. Er starb trotz aller Rettungsbemühungen anschließend im Krankenhaus.

Die Hintergründe des tödlichen Angriffs auf die ehemaligen Freundin des Manns waren demnach noch unklar. Die Ermittlungen liefen. Ermittelt wurde parallel zudem routinemäßig wegen der Schussabgabe bei dem Polizeieinsatz.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz

Bei einem illegalen Tuningtreffen im rheinland-pfälzischen Wittlich haben Teilnehmer Polizisten und deren Autos angegriffen. Auf dem Gelände einer Firma fanden sich mehrere hundert Fahrzeuge und schätzungsweise mindestens 1000 Menschen ein, wie die Polizei Trier am Sonntag mitteilte. Als die Beamten dort ankamen, seien sie von Vermummten attackiert worden.

Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bayern ist ein 17-Jähriger gestorben. Drei weitere junge Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Bayreuth am Sonntag mitteilte. Das von einem 18-Jährigen gefahrene Auto prallte demnach am frühen Samstagmorgen in der Nähe von Münchberg gegen einen Baum.

20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft

Weil er seine eigene Mutter getötet haben soll, ist ein 20-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft genommen worden. Zu den Hintergründen der Tat wird weiter ermittelt, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Der Mann war am Freitag festgenommen worden.

Rollstuhlfahrer angezündet und schwer verletzt: 18-Jährige in Untersuchungshaft

Weil sie einen Mann im Rollstuhl angezündet haben soll, ist eine 18-Jährige in Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen sie wird wegen versuchten Mordes ermittelt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Hagen am Samstagabend mitteilten. Die junge Frau soll den 67-Jährigen, den sie flüchtig kannte, am Donnerstag in Hagen nach einem Streit mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und in Brand gesetzt haben.

Textgröße ändern: