Pallade Veneta - Verdächtiger nach Attacke mit Armbrust an Bremerhavener Schule in Psychiatrie

Verdächtiger nach Attacke mit Armbrust an Bremerhavener Schule in Psychiatrie


Verdächtiger nach Attacke mit Armbrust an Bremerhavener Schule in Psychiatrie
Verdächtiger nach Attacke mit Armbrust an Bremerhavener Schule in Psychiatrie / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach einer Attacke mit einer Armbrust an einer Schule in Bremerhaven befindet sich der Verdächtige inzwischen für weitere Abklärungen in einer Psychiatrie. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in der zum Bundesland Bremen gehörenden Stadt am Donnerstag mitteilte, wurde der Untersuchungshaftbefehl gegen den 21-Jährigen in der vergangenen Woche vom zuständigen Amtsgericht in einen Unterbringungsbefehl umgewandelt. Er kam vom Gefängnis in eine Psychiatrie.

Textgröße ändern:

Der Beschuldigte hatte vor knapp drei Wochen in einem Gymnasium mit einer Armbrust auf eine Schulmitarbeiterin geschossen und diese lebensgefährlich verletzt. Die Tat löste einen Amokalarm und einen großen Polizeieinsatz aus. Der junge Mann wurde unmittelbar nach der Attacke in der Nähe der betroffenen Schule von Polizisten widerstandslos festgenommen.

Bereits am Tattag berichtete die Bremerhavener Staatsanwaltschaft von Hinweisen auf psychische Auffälligkeiten. In der Psychiatrie sollten nun unter anderem auch "fachkundige Feststellungen zur Schuldfähigkeit des Beschuldigten zur Tatzeit" getroffen werden, teilte deren Sprecher am Donnerstag mit. Zu weiteren möglichen Hintergründen äußerten sich die Ermittler nicht. Der Beschuldigte mache bisher von seinem Schweigerecht Gebrauch, ergänzte der Sprecher. Dies gelte auch mit Blick auf das Motiv.

M.Romero--PV

Empfohlen

Oberstes US-Gericht befasst sich mit Fragen der Konzernhaftung bei Klimawandelschäden

Der Oberste Gerichtshof der USA befasst sich am Montag mit einem für die Ölindustrie grundlegenden Fall: Im Kern geht es um die Frage, wie und vor welchen Gerichten Unternehmen für mögliche Auswirkungen ihrer Erzeugnisse auf den Klimawandel verantwortlich gemacht werden können. Im Mittelpunkt steht eine Klage der Stadt und des Countys Boulder im Bundesstaat Colorado gegen die Konzerne ExxonMobil und Suncor Energy von 2018.

Weltkriegsbomben in Hannover entschärft: 17.500 Anwohner vorübergehend evakuiert

In Hannover sind zwei Weltkriegsbomben erfolgreich entschärft worden. Rund 17.500 Menschen mussten deswegen am Sonntag vorübergehend ihre Häuser und Wohnungen im Stadtteil Misburg-Nord verlassen, wie die Behörden in der niedersächsischen Landeshauptstadt mitteilten. Am frühen Abend gab die Stadt Entwarnung, die Bewohner konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Feuer auf Campingplatz am Gardasee - Vier Feuerwehrleute aus Hessen helfen löschen

Im Urlaub in Norditalien haben vier Feuerwehrleute aus Hessen ihre ständige Einsatzbereitschaft bewiesen: Sie halfen am Sonntag beim Löschen eines großen Feuers auf einem Campingplatz am Gardasee. Örtliche Feuerwehr und Behörden machten unterschiedliche Angaben zur Zahl der Verletzten.

Kleinflugzeug in Baden-Württemberg abgestürzt: Zwei Tote

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges sind in Baden-Württemberg zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug stürzte nach Angaben einer Sprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn am Sonntag in nahe eines kleinen Flugplatzes gelegene Weinberge bei Gundelsheim und ging in Flammen auf.

Textgröße ändern: