Pallade Veneta - Schüsse auf Syrer in Baden-Württemberg: Ermittlungen wegen Extremismusverdachts

Schüsse auf Syrer in Baden-Württemberg: Ermittlungen wegen Extremismusverdachts


Schüsse auf Syrer in Baden-Württemberg: Ermittlungen wegen Extremismusverdachts
Schüsse auf Syrer in Baden-Württemberg: Ermittlungen wegen Extremismusverdachts / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach Schüssen mit einer Gaspistole auf einen Syrer im baden-württembergischen Tuttlingen im Februar wird wegen des Verdachts einer ausländerfeindlichen Tat ermittelt. Das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart hat den Fall übernommen, wie die Behörde am Donnerstag in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilte. Der 43-jährige deutsche Tatverdächtige befindet sich demnach bereits seit vergangener Woche in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Nach Ermittlerangaben soll der Beschuldigte am Abend des 8. Februar auf einer Straße in Tuttlingen mehrfach mit einer Gasdruckpistole auf einen zufällig vorbeikommenden 39-Jährigen mit syrischer Staatsangehörigkeit geschossen haben. Zuvor soll er den Mann gefragt haben, ob er Ausländer sei. Als dieser bejahte, soll der Verdächtige mehrfach "zielgerichtet" geschossen haben. Das Opfer wurde im Gesicht und am Oberkörper getroffen.

Der 39-Jährige wurde verletzt, begab sich aber erst mehrere Wochen später in ärztliche Behandlung und zeigte die Tat bei der Polizei an. Zunächst bearbeitete die Staatsanwaltschaft Rottweil den Fall, bei einer Hausdurchsuchung bei dem Beschuldigte wurde eine Gasdruckwaffe samt Munition beschlagnahmt. Seit Freitag vergangener Woche sitzt der Mann in Untersuchungshaft.

Das Staatsschutzzentrum der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart übernimmt nach eigenen Angaben "herausgehobene Ermittlungsverfahren, denen eine extremistische oder terroristische Motivation zugrunde liegt". Seitens der Polizei führt weiterhin die Kriminalpolizei in Rottweil die Ermittlungen.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft

Weil er seine eigene Mutter getötet haben soll, ist ein 20-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft genommen worden. Zu den Hintergründen der Tat wird weiter ermittelt, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Der Mann war am Freitag festgenommen worden.

Rollstuhlfahrer angezündet und schwer verletzt: 18-Jährige in Untersuchungshaft

Weil sie einen Mann im Rollstuhl angezündet haben soll, ist eine 18-Jährige in Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen sie wird wegen versuchten Mordes ermittelt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Hagen am Samstagabend mitteilten. Die junge Frau soll den 67-Jährigen, den sie flüchtig kannte, am Donnerstag in Hagen nach einem Streit mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und in Brand gesetzt haben.

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Textgröße ändern: