Pallade Veneta - Nach Angriff von mutmaßlichen Rechtsextremen vor Bar: Durchsuchungen in Sachsen

Nach Angriff von mutmaßlichen Rechtsextremen vor Bar: Durchsuchungen in Sachsen


Nach Angriff von mutmaßlichen Rechtsextremen vor Bar: Durchsuchungen in Sachsen
Nach Angriff von mutmaßlichen Rechtsextremen vor Bar: Durchsuchungen in Sachsen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Rund drei Monate nach dem Angriff einer großen Gruppe mutmaßlicher Rechtsextremisten auf Menschen vor einer Chemnitzer Bar hat die Polizei in Sachsen mehrere Wohnungen durchsucht. Im Fokus der Ermittler stehen neun Verdächtige im Alter zwischen 15 und 21 Jahren, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Bei dem Einsatz am Dienstag wurden Wohnungen in Chemnitz und in Jahnsdorf im Erzgebirge durchsucht.

Textgröße ändern:

Ende Januar waren laut früheren Angaben rund 20 Menschen vor der Bar plötzlich auf Gäste zugerannt, um diese offenbar anzugreifen. Polizeibeamte in einem Fahrzeug in der Nähe konnten einschreiten und sieben Tatverdächtige festnehmen. Die Verdächtigen seien "dem rechtsmotivierten Spektrum zuzuordnen", hieß es.

Bei den Durchsuchungen wurden mehrere Beweismittel beschlagnahmt, darunter zehn Protektorenhandschuhe, acht Zahnschutze, 16 Sturmhauben und weitere Vermummungsgegenstände. 90 Beamte waren im Einsatz. Festnahmen gab es nicht.

Die Verdächtigen seien größtenteils ehemalige Mitglieder einer Gruppierung namens Chemnitz Revolte, erklärte die Polizei weiter. Die Jugendlichen und Heranwachsenden wurden für Vernehmungen und weitere polizeiliche Maßnahmen zu einer Dienststelle gebracht. Teilweise ließen sie sich zu den Vorwürfen ein. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Trickbetrug in Baden-Württemberg: Mann verliert Gold in Wert von hunderttausend Euro

Trickbetrüger haben einen 53 Jahre alten Mann in Stuttgart um Goldbarren im Wert von rund hunderttausend Euro gebracht. Der 53-Jährige bot das Gold zuvor auf einer Internetplattform zum Verkauf an, wie die Polizei in der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Daraufhin traf sich der Mann am Montag mit einer angeblichen Kaufinteressentin in einem Hotel.

Mann in Neumünster auf Straße getötet: 26-Jähriger in Untersuchungshaft

Nach einer tödlichen Auseinandersetzung auf einer Straße im schleswig-holsteinischen Neumünster ist der Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Richter erließ am Montag den entsprechenden Haftbefehl, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag in Kiel mitteilten. Dem 26-Jährigen wird Totschlag zur Last gelegt.

Frau bricht in Dresdner Einkaufszentrum in Rolltreppe ein

In einem Einkaufszentrum in Dresden ist eine Frau in eine Rolltreppe eingebrochen und dabei schwer verletzt worden. Kurz nachdem die 43-Jährige die ersten Stufen betreten hatte, brach ein Stufenbandprofil, wie die Feuerwehr am Montagabend mitteilte. Die Frau stürzte etwa einen halben Meter in den Körper der Rolltreppe, die sich zunächst weiterbewegte.

Bei Alter gelogen: 16 Jahre alter Kurierfahrer auf A 7 in Niedersachsen aufgeflogen

Ein erst 16 Jahre alter Kurierfahrer ist in Niedersachsen aufgeflogen. Er fiel Beamten der Autobahnpolizei Hildesheim bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle auf der A 7 am frühen Dienstagmorgen auf. Der Jugendliche lenkte das Fahrzeug einer Spedition, konnte sich nicht ausweisen und die Polizisten forschten nach.

Textgröße ändern: