Pallade Veneta - Vierjähriger steigt auf Sylt allein in Zug - Bundespolizisten halten Kind bei Laune

Vierjähriger steigt auf Sylt allein in Zug - Bundespolizisten halten Kind bei Laune


Vierjähriger steigt auf Sylt allein in Zug - Bundespolizisten halten Kind bei Laune
Vierjähriger steigt auf Sylt allein in Zug - Bundespolizisten halten Kind bei Laune / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Ein Vierjähriger ist am Montag im Bahnhof von Westerland auf Sylt allein in einen Zug gestiegen und losgefahren. Der Mutter des Jungen blieb nichts anderes übrig, als das Bahnpersonal um Hilfe zu bitten, wie die Bundespolizei in Flensburg mitteilte. Eine Zugbegleiterin kümmerte sich um das Kind, im Bahnhof Niebüll übernahmen Bundespolizisten.

Textgröße ändern:

Während die Mutter den nächsten Zug nahm, hielten die Einsatzkräfte den Ausreißer bei Laune. "Die Bundespolizisten kümmerten sich um den Jungen und zeigten ihm ihr Dienstfahrzeug mit Blaulicht und Polizeikelle", hieß es.

Laut Bundespolizei wollte die 33-jährige Mutter mit ihrem Sohn mit dem Zug von der schleswig-holsteinischen Nordseeinsel in Richtung Hamburg fahren. In einem offenbar unbeobachteten Moment stieg dieser in die abfahrbereite Bahn. Die Mutter versuchte demnach noch vergeblich, die Türen zu öffnen.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Mutmaßlicher Amoktäter von Leipzig war bis Ende April in Psychiatrie

Der mutmaßliche Amoktäter von Leipzig hat sich bis Ende April freiwillig in einer psychiatrischen Klinik aufgehalten. Das teilte eine Sprecherin des sächsischen Sozialministeriums in Dresden am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Der 33-Jährige habe sich "auf eigenen Wunsch freiwillig in der Klinik stationär" aufgehalten.

Verdächtiger in Fall von getötetem 14-Jährigen in Bayern von Polizei erschossen

Nach der Tötung eines 14-Jährigen im bayerischen Memmingen ist der Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Er erlag seinen Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Polizei in Kempten und die Staatsanwaltschaft Memmingen am Dienstag mitteilten. Demnach bestätigte sich der Verdacht, dass es sich bei der am Montagvormittag in einem leerstehenden Gebäude in Memmingen gefundenen Leiche um den seit Samstag vermissten 14-Jährigen handelte.

Zusammenstoß von Straßenbahn und Linienbus in Dresden: 30 Verletzte

Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Linienbus sind in Dresden 30 Menschen verletzt worden. Fünf von ihnen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht, wie die Feuerwehr am Dienstag in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Die anderen erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort versorgt. Unter den Verletzten waren demnach auch die beiden Fahrzeugführer, sie wurden zusätzlich psychologisch betreut.

Leipzigs Oberbürgermeister Jung: "Können Innenstädte nicht zu Festungen umbauen"

Nach der Amokfahrt mit zwei Toten in Leipzig sieht Oberbürgermeister und Städtetagspräsident Burkhard Jung (SPD) begrenzte Möglichkeiten für die Verschärfung von Sicherheitsvorkehrungen gegen solche Taten. Die Städte in Deutschland täten "ihr Bestes, um für größtmögliche Sicherheit zu sorgen", betonte Jung in einer am Dienstag vom Deutschen Städtetag verbreiteten Erklärung. "Klar ist aber auch: Wir können die Innenstädte nicht zu Festungen umbauen."

Textgröße ändern: