Pallade Veneta - Großeinsatz wegen randalierender Patienten in psychiatrischer Klinik in NRW

Großeinsatz wegen randalierender Patienten in psychiatrischer Klinik in NRW


Großeinsatz wegen randalierender Patienten in psychiatrischer Klinik in NRW
Großeinsatz wegen randalierender Patienten in psychiatrischer Klinik in NRW / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

In einer psychiatrischen Klinik im nordrhein-westfälischen Bedburg-Hau hat ein randalierender Patient einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Ein aggressiver 27-jähriger Patient habe sich am Vormittag in einem Raum in einem der Klinikgebäude eingeschlossen, teilte die Essener Polizei mit. Mehrere weitere Patienten hätten sich mit ihm solidarisiert. In dem betreffenden Gebäude sei ein Brand ausgebrochen.

Textgröße ändern:

Polizei und Feuerwehr seien "mit starken Kräften" angerückt, darunter Spezialeinheiten und ein Polizeihubschrauber, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Einsatzkräfte hätten die Situation schnell unter Kontrolle bringen und den Brand löschen können. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand.

Das Personal der Klinik, die vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) betrieben wird, verließ demnach mit den restlichen unbeteiligten Patienten das Gebäude und brachte diese im umzäunten Außenbereich der Klinik in Sicherheit. Keiner der Patienten sei vom Klinikgelände geflohen.

Weiter erklärte die Polizei, die Störergruppe aus insgesamt 17 Patienten sei "unter Kontrolle gebracht" worden. Der 27-jährige deutsche Haupttäter wurde demnach vorläufig festgenommen. Für die Bevölkerung habe "zu keinem Zeitpunkt" Gefahr bestanden, versicherte die Polizei.

C.Conti--PV

Empfohlen

Starmer lehnt Rücktritt wegen Epstein-Affäre ab

Der britische Premierminister Keir Starmer lehnt einen Rücktritt wegen der Affäre um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ab. Er werde sich nicht zurückziehen, sagte der Regierungschef am Montag vor Abgeordneten seiner Labour-Partei. Starmer wurde bei der Sitzung mit Applaus empfangen, wichtige Minister scharten sich in der größten Krise seiner 19-monatigen Amtszeit um den Regierungschef.

Bericht: Verdächtiger von tödlichem Angriff auf Zugbegleiter zuvor schon auffällig

Der wegen des tödlichen Angriffs auf einen Zugbegleiter festgenommene mutmaßliche Täter war einem Medienbericht zufolge am gleichen Tag schon einmal auffällig geworfen. Bundespolizisten hätten den 26-Jährigen am Tag der Tat bereits um 11.50 Uhr in Kaiserslautern aus einem aus Frankreich kommenden TGV geholt, berichtete der "Spiegel" am Montagabend. Zugbegleiter hätten in dem Vorfall die Behörden alarmiert, weil der Mann im Zug gegen eine Tür getreten habe.

Epstein-Affäre: Charles III. "zutiefst besorgt" über neue Vorwürfe gegen Andrew

Der britische König Charles III. hat sich "zutiefst besorgt" über die neuen Vorwürfe gegen seinen Bruder Andrew im Zusammenhang mit der Epstein-Affäre gezeigt. In einer am Montagabend in London veröffentlichten Erklärung sicherte der Monarch zudem der Polizei seine Unterstützung bei möglichen Ermittlungen zu. Zuvor hatte die britische Polizei mitgeteilt, dass sie Berichte prüfe, wonach Andrew in seiner Zeit als britischer Handelsgesandter möglicherweise vertrauliche Informationen an den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben hat.

Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan

Nach den schweren Zugunglücken in Spanien im vergangenen Monat mit fast 50 Toten haben sich die Regierung und die streikenden Gewerkschaften auf einen Aktionsplan zur Verbesserung der Sicherheit auf den Schienen geeinigt. Vereinbart worden seien unter anderem "Investitionen in die Instandhaltung der Infrastruktur" sowie "das notwendige Personal für deren Umsetzung", sagte am Montag ein Sprecher der Gewerkschaft Semaf nach einem Treffen mit Vertretern des Verkehrsministeriums.

Textgröße ändern: