Pallade Veneta - 14-Jähriger auf Spielplatz erstochen: Zweiter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

14-Jähriger auf Spielplatz erstochen: Zweiter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft


14-Jähriger auf Spielplatz erstochen: Zweiter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
14-Jähriger auf Spielplatz erstochen: Zweiter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Nach dem gewaltsamen Tod eines 14-Jährigen bei einem Streit auf einem Spielplatz im nordrhein-westfälischen Menden haben Ermittler einen zweiten jugendlichen Tatverdächtigen gefasst. Der 16-Jährige sitze ebenso wie ein bereits vor einer Woche festgenommener 17-jähriger Beschuldigter in Untersuchungshaft, teilten die Polizei in Hagen und die Staatsanwaltschaft in Arnsberg am Samstag gemeinsam mit. Ermittlungen zu den Tathintergründen und zu möglichen weiteren Beteiligten dauerten demnach an.

Textgröße ändern:

Die tödliche Messerattacke auf den 14-Jährigen ereignete sich in der Nacht zu Samstag des vorigen Wochenendes. Bereits am folgenden Tag wurde ein 17-Jähriger unter dringendem Tatverdacht festgenommen und kam später in Untersuchungshaft. Er sollte nach früheren Ermittlerangaben nach einem Streit auf das Opfer eingestochen haben. Dieses starb später in einem Krankenhaus.

Der 16-jährige weitere Verdächtige wurde am Freitag festgenommen und noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt, erklärten Staatsanwaltschaft und Polizei. Der 16-Jährige sei dringend verdächtigt, die Tat gemeinsam mit dem 17-jährigen anderen Beschuldigten begangen zu haben. Weitere Einzelheiten nannten sie nicht. Die Ermittlungen in dem Fall liefen, hieß es lediglich.

Bei dem Geschehen in der sauerländischen Stadt wurde laut Behörden zudem ein 17-Jähriger durch einen Messerstich schwer verletzt. Der zuerst gefasste 17-jährige Täter war demnach bereits polizeibekannt.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) wertete die Tat als alarmierendes Zeichen steigender Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen. "Wir müssen darüber reden, was wir als Gesellschaft tun müssen, damit sich solche Fälle möglichst nicht wiederholen", erklärte er. Der Fall mache ihn "tief betroffen".

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: