Pallade Veneta - Frauenleiche auf Fehmarn in Graben gefunden: 60-jähriger Bekannter festgenommen

Frauenleiche auf Fehmarn in Graben gefunden: 60-jähriger Bekannter festgenommen


Frauenleiche auf Fehmarn in Graben gefunden: 60-jähriger Bekannter festgenommen
Frauenleiche auf Fehmarn in Graben gefunden: 60-jähriger Bekannter festgenommen / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Nach dem Fund einer Frauenleiche in einem Graben an einer Bundesstraße auf der Ostseeinsel Fehmarn wird wegen eines möglichen Verbrechens ermittelt. Ein 60-jähriger Mann aus dem "persönlichen Umfeld" der 57-jährigen Toten sei vorläufig festgenommen worden, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft im schleswig-holsteinischen Lübeck am Montag. Der Mann werde aktuell "zu dem Geschehen befragt".

Textgröße ändern:

Die Ermittler gingen nach eigenen Angaben von einem "nicht natürlichen Tod" der Frau aus dem schleswig-holsteinischen Landkreis Ostholstein aus. Ein Tötungsdelikt könne nicht ausgeschlossen werden, teilten sie mit.

Ein Passant hatte die Leiche der Frau demnach am Sonntagmittag in einem Graben nahe einer Bundesstraße bei dem Dorf Strukkamp entdeckt. Die von diesem alarmierte Polizei ging aufgrund der Auffindesituation schnell von einem möglichen Verbrechen aus. Sie sicherte Spuren, die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.

Die Identität der Toten war zunächst unklar. Erst am Montag wurde sie dann als die 57-Jährige aus der Region identifiziert. Zur Klärung der genauen Todesumstände sollte die Leiche am Montag von Rechtsmedizinern obduziert werden.

Parallel dauerten die Ermittlungen zu den Hintergründen des Geschehens an, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der 60-Jährige sei "in deren Verlauf" vorläufig festgenommen worden. Weitere Einzelheiten zu dem Mann nannten die Ermittler nicht.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Urteil verschoben: Bundesverwaltungsgericht verhandelt weiter über Neonazisekte

Das Verbot der rechtsextremistischen Gruppe Artgemeinschaft wird am Bundesverwaltungsgericht länger geprüft als zunächst angekündigt. Das Leipziger Gericht verschob am Montag den ursprünglich für Dienstag angesetzten Urteilstermin auf einen späteren, noch nicht bekannten Zeitpunkt. Die mündliche Verhandlung wird demnach auf Antrag der Bundesrepublik, die in dem Fall die Beklagte ist, wiedereröffnet. (Az. 6 A 18.23)

Prozess gegen "Letzte Verteidigungswelle" beginnt im März in Hamburg

Vor dem Oberlandesgericht Hamburg startet am 5. März der Prozess gegen acht mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremen Zelle Letzte Verteidigungswelle. Das Gericht ließ die Anklage der Bundesanwaltschaft nach Angaben vom Montag unverändert zu. Demnach sollen die teils noch minderjährigen Verdächtigen Anschläge auf Geflüchtete und Linke geplant oder verübt haben.

Mecklenburg-Vorpommern: Polizei erwischt Einbrecher auf Rügen in Badewanne

In Hagen bei Sassnitz auf der Ostseeinsel Rügen ist ein Einbrecher in der Badewanne erwischt worden. Die Beamten wurden am Sonntagabend zu einem Einfamilienhaus gerufen, weil sich darin unbefugt ein Mensch aufhalten sollte, wie die Polizei Mecklenburg-Vorpommerns am Montag in Neubrandenburg mitteilte. Bei ihrem Eintreffen sahen sie den 25-Jährigen vom Hof aus in der Badewanne sitzen.

Millionendiebstahl bei Geldtransportfirma: Fast vier Jahre Haft in Stuttgart

Wegen eines Millionendiebstahls bei einer Geldtransportfirma ist ein 32-jähriger Mann vom Landgericht Stuttgart zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Zudem wurde die Einziehung der erbeuteten Summe in Höhe von 1,25 Millionen Euro angeordnet, wie das Gericht am Montag mitteilte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern: