Pallade Veneta - Urteil gegen Schüler aus Baden-Württemberg wegen Mordes an Exfreundin rechtskräftig

Urteil gegen Schüler aus Baden-Württemberg wegen Mordes an Exfreundin rechtskräftig


Urteil gegen Schüler aus Baden-Württemberg wegen Mordes an Exfreundin rechtskräftig
Urteil gegen Schüler aus Baden-Württemberg wegen Mordes an Exfreundin rechtskräftig / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Das Urteil gegen einen Schüler aus Baden-Württemberg wegen des Mordes an seiner Exfreundin ist rechtskräftig. Die Überprüfung des Urteils habe keine Rechtsfehler ergeben, teilte der Bundesgerichtshof am Mittwoch in Karlsruhe mit. Die Revision des Angeklagten sei daher verworfen worden.

Textgröße ändern:

Das Landgericht Heidelberg hatte den Schüler im August 2024 zu einer Jugendstrafe von elf Jahren verurteilt. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der zur Tatzeit 18-Jährige im Januar 2024 seine gleichaltrige Freundin im Stillarbeitsraum des gemeinsamen Gymnasiums in St. Leon-Rot mit mindestens 25 Messerstichen getötet hatte.

Laut Gericht waren die beiden im Jahr 2023 für mehrere Monate ein Paar. Als sich die Schülerin im November 2023 von dem 18-Jährigen trennte, schlug er auf sie ein, so dass sie unter anderem einen Nasenbeinbruch und mehrere Prellungen erlitt.

Da er seine Exfreundin für die negativen Folgen verantwortlich machte, die das Bekanntwerden dieser Tat für ihn hatte, und da er nicht ertragen konnte, dass sich ihr Leben positiv entwickelte, tötete er sie einige Wochen später.

Er gestand im Prozess die Tötung und die Körperverletzung. Seine Verteidigung beantragte eine Verurteilung wegen Totschlags. Das Gericht sah aber die Mordmerkmale der Heimtücke und der niedrigen Beweggründe erfüllt. Auch stellte es eine besondere Schwere der Schuld fest.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Amokfahrer rast durch Leipziger Fußgängerzone: Zwei Tote und mehrere Verletzte

Er raste mit einem Auto durch eine Fußgängerzone in der Leipziger Innenstadt: Ein 33-jähriger Deutscher hat am Montagnachmittag bei einer Amokfahrt in der sächsischen Großstadt zwei Menschen getötet und mindestens zwei weitere schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft sprach zudem von einer "Vielzahl" weiterer Verletzter. Der mutmaßliche Amoktäter, der den Angaben zufolge in Leipzig lebt, wurde widerstandslos in seinem Wagen festgenommen. Die Motive der Tat waren zunächst unklar.

US-Außenminister Rubio trifft Papst Leo XIV. am Donnerstag in Rom

US-Außenminister Marco Rubio wird bei seinem Besuch in Rom am Donnerstag mit Papst Leo XIV. zusammentreffen. Rubio werde mit dem Pontifex "die Lage in der Golfregion und gemeinsame Interessen in der westlichen Hemisphäre besprechen", erklärte das US-Außenministerium am Montag. Aus Vatikankreisen war das Treffen, das nach dem Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Pontifex vor wenigen Wochen die bilateralen Beziehungen wieder entspannen soll, bereits am Vortag bestätigt worden.

Verdächtiger Autofahrer von Leipzig ist 33-jähriger Deutscher

Bei dem nach dem tödlichen Vorfall mit einem Auto in Leipzig festgenommenen Fahrer handelt es sich um einen 33-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit aus der sächsischen Stadt. Der Mann sei von Einsatzkräften noch in seinem Fahrzeug widerstandslos festgenommen worden, teilte die Polizei in der sächsischen Stadt am Montagabend mit. Er befinde sich in Polizeigewahrsam.

Nach Tat in Leipziger Innenstadt: Kretschmer spricht von "mutmaßlicher Amokfahrt"

Nach dem tödlichen Vorfall mit einem Auto in der Leipziger Innenstadt hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) von einer "mutmaßlichen Amokfahrt" gesprochen. Kretschmer schrieb zu der Tat mit zwei Toten und mehreren Verletzten im Kurzbotschaftendienst X: "Das erschüttert mich zutiefst". Die Tat mache "uns sprachlos", die Behörden würden aber "alles daransetzen, sie schnell und vollständig aufzuklären".

Textgröße ändern: