Pallade Veneta - Jahrelanger Kampf für IS im Irak: OLG Düsseldorf verhängt Haftstrafe

Jahrelanger Kampf für IS im Irak: OLG Düsseldorf verhängt Haftstrafe


Jahrelanger Kampf für IS im Irak: OLG Düsseldorf verhängt Haftstrafe
Jahrelanger Kampf für IS im Irak: OLG Düsseldorf verhängt Haftstrafe / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat eine Haftstrafe von viereinhalb Jahren gegen einen Iraker verhängt, der im Irak mehrere Jahre lang für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) kämpfte. Es verurteilte den 32 Jahre alten Angeklagten nach Angaben vom Donnerstag wegen der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung. Er sei zwischen Juni 2014 und Mai 2017 beim IS gewesen.

Textgröße ändern:

Während dieser Zeit habe er gegen Geld in IS-Kampfeinheiten gekämpft. Er war dem Urteil zufolge auch bei einer Spezialeinheit, die mit Sprengstoffgürteln ausgestattet für den Kampf an vorderster Front vorgesehen war. Das wurde ebenso zu seinen Lasten gewertet wie die lange Dauer seiner IS-Mitgliedschaft. Zugunsten des Angeklagten wertete das Gericht, dass er seitdem keine Straftaten mehr begangen habe.

Das Urteil vom Mittwoch ist noch nicht rechtskräftig. Sowohl der Angeklagte als auch der Generalbundesanwalt können noch Revision zum Bundesgerichtshof einlegen. Der 32-Jährige wurde vor etwa einem Jahr im nordrhein-westfälischen Gütersloh festgenommen und saß seither in Untersuchungshaft. Das Gericht ordnete nun an, dass er in Haft bleibt.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Amokfahrer rast durch Leipziger Fußgängerzone: Zwei Tote und mehrere Verletzte

Er raste mit einem Auto durch eine Fußgängerzone in der Leipziger Innenstadt: Ein 33-jähriger Deutscher hat am Montagnachmittag bei einer Amokfahrt in der sächsischen Großstadt zwei Menschen getötet und mindestens zwei weitere schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft sprach zudem von einer "Vielzahl" weiterer Verletzter. Der mutmaßliche Amoktäter, der den Angaben zufolge in Leipzig lebt, wurde widerstandslos in seinem Wagen festgenommen. Die Motive der Tat waren zunächst unklar.

US-Außenminister Rubio trifft Papst Leo XIV. am Donnerstag in Rom

US-Außenminister Marco Rubio wird bei seinem Besuch in Rom am Donnerstag mit Papst Leo XIV. zusammentreffen. Rubio werde mit dem Pontifex "die Lage in der Golfregion und gemeinsame Interessen in der westlichen Hemisphäre besprechen", erklärte das US-Außenministerium am Montag. Aus Vatikankreisen war das Treffen, das nach dem Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Pontifex vor wenigen Wochen die bilateralen Beziehungen wieder entspannen soll, bereits am Vortag bestätigt worden.

Verdächtiger Autofahrer von Leipzig ist 33-jähriger Deutscher

Bei dem nach dem tödlichen Vorfall mit einem Auto in Leipzig festgenommenen Fahrer handelt es sich um einen 33-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit aus der sächsischen Stadt. Der Mann sei von Einsatzkräften noch in seinem Fahrzeug widerstandslos festgenommen worden, teilte die Polizei in der sächsischen Stadt am Montagabend mit. Er befinde sich in Polizeigewahrsam.

Nach Tat in Leipziger Innenstadt: Kretschmer spricht von "mutmaßlicher Amokfahrt"

Nach dem tödlichen Vorfall mit einem Auto in der Leipziger Innenstadt hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) von einer "mutmaßlichen Amokfahrt" gesprochen. Kretschmer schrieb zu der Tat mit zwei Toten und mehreren Verletzten im Kurzbotschaftendienst X: "Das erschüttert mich zutiefst". Die Tat mache "uns sprachlos", die Behörden würden aber "alles daransetzen, sie schnell und vollständig aufzuklären".

Textgröße ändern: