Pallade Veneta - Ermittlungen gegen Polizist in Bayern wegen Drogenhandels und Bestechung

Ermittlungen gegen Polizist in Bayern wegen Drogenhandels und Bestechung


Ermittlungen gegen Polizist in Bayern wegen Drogenhandels und Bestechung
Ermittlungen gegen Polizist in Bayern wegen Drogenhandels und Bestechung / Foto: Michaela STACHE - AFP/Archiv

Gegen einen Polizeibeamten in Bayern wird wegen Drogenhandels und Bestechung ermittelt. Dabei geht es unter anderem um mutmaßliche Manipulationen bei einer Führerscheinstelle im Zusammenhang mit medizinisch-psychologischen Untersuchungen (MPU), wie das bayerische Landeskriminalamt in München und die Staatsanwaltschaft Memmingen am Montag mitteilten. Insgesamt wird in dem Komplex gegen 13 Verdächtige ermittelt. Es gab Durchsuchungen in vier Bundesländern.

Textgröße ändern:

Der Hauptbeschuldigte war den Angaben zufolge Streifenpolizist beim Polizeipräsidium in Kempten. Im Juli 2024 wurde den Ermittlern bekannt, dass er mit Drogen handeln soll. Bei den weiteren Ermittlungen ergab sich schließlich der Verdacht, dass er mit weiteren Verdächtigen Abläufe im Zusammenhang mit der MPU manipuliert haben soll.

Dabei wurden unter anderem Abstinenznachweise manipuliert. Letztlich sollten Menschen mit entzogener Fahrerlaubnis gegen Geld ihre Führerscheine zurückerhalten. In diesem Zusammenhang wird auch gegen eine Labormitarbeiterin und eine leitende Mitarbeiterin der Führerscheinstelle des Landratsamts Neu-Ulm ermittelt.

Der beschuldigte Polizeibeamte wurde suspendiert und leistet damit vorerst keinen aktiven Dienst mehr. Rechtlich geht es um die Vorwürfe des Drogenhandelsder Bestechung und der Anstiftung zum Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse.

Die Ermittler durchsuchten am Montagmorgen insgesamt 23 Objekte in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Darunter waren neben Wohnungen und Geschäftsräumen auch eine Polizeidienststelle in Bayern und die Führerscheinstelle des Landratsamts Neu-Ulm.

Mehr als hundert Polizisten waren im Einsatz, darunter auch Spezialeinsatzkräfte. Festnahmen gab es nicht. Die Ermittlungen dauerten an.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: