Pallade Veneta - 66-Jähriger durch Messerangriff in Berlin schwer verletzt - Zuvor weitere Attacken

66-Jähriger durch Messerangriff in Berlin schwer verletzt - Zuvor weitere Attacken


66-Jähriger durch Messerangriff in Berlin schwer verletzt - Zuvor weitere Attacken
66-Jähriger durch Messerangriff in Berlin schwer verletzt - Zuvor weitere Attacken / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Ein 66-jähriger Mann ist durch einen Messerangriff im Berliner Stadtteil Lichtenberg schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, ereignete sich die Tag am Samstagabend gegen 19.30 Uhr vor einem Supermarkt. Der 40-jährige mutmaßliche Täter wurde später festgenommen, gegen ihn wurde Haftbefehl wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung beantragt.

Textgröße ändern:

Laut Polizei kaufte der mutmaßliche Täter in dem Supermarkt ein Küchenmesser. Damit attackierte er direkt vor dem Geschäft zunächst einen 22-Jährigen. Dieser habe jedoch ausweichen können und blieb unverletzt. Anschließend fügte der Angreifer einem 66-Jährigen lebensbedrohliche Verletzungen zu.

Der schwerverletzte Mann wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand war demnach am Sonntagvormittag stabil. Der Täter war zunächst flüchtig. Knapp eine Stunde später wurde die Polizei jedoch alarmiert, weil sich eine verhaltensauffällige Person auf der Frankfurter Allee befinde. Dort wurde der 40-Jährige angetroffen. Er habe zweifelsfrei der Messerattacke zugeordnet werden können.

Zuvor hatte es in Berlin bereits weitere Angriffe mit Messern gegeben. In der Nacht zum Samstag überfielen laut Polizei in Berlin-Hellersdorf zwei noch unbekannte Männer einen 35-Jährigen und verlangten Geld von ihm. Als er der Aufforderung nicht nachkam, verletzten sie ihn mit einem Messer und flüchteten dann ohne Beute. Auch dieser Mann wurde zur stationären Behandlung von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

In einem weiteren, ebenfalls unabhängigen Vorfall stach in der Nacht zum Samstag in Berlin-Wedding im Laufe einer Auseinandersetzung ein Mann einen 38-Jährigen mit einem Messer in den Bauch. Auch er wurde in einem Krankenhaus behandelt, der Täter flüchtete.

In derselben Nacht attackierten laut Polizei in Berlin-Schöneberg drei Unbekannte einen 22-Jährigen und zerrten ihn in Richtung eines Parkeingangs. Dabei hielt einer der Angreifer ihm ein Messer an den Hals, wodurch er Schnittwunden erlitt. Auch entwendete einer der Täter Geld aus der Jackentasche des Angegriffenen. Der verletzte 22-jährige wurde vor Ort ambulant behandelt. Die Täter flüchteten zunächst unerkannt.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Britischer Kabinettchef tritt wegen Rolle bei Ernennung von Epstein-Freund Mandelson zurück

Der Kabinettschef des britischen Premierministers Keir Starmer, Morgan McSweeney, hat im Zusammenhang mit dem Skandal um den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein seinen Rücktritt erklärt. "Nach gründlicher Überlegung habe ich beschlossen, aus der Regierung auszutreten", erklärte McSweeney am Sonntag in einem an den Sender BBC übermittelten Schreiben. Der Kabinettchef hatte eigenen Angaben zufolge Starmer dazu geraten, Peter Mandelson - einen Freund Epsteins - zum Botschafter in Washington zu ernennen.

Iranische Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi zu sechs Jahren Haft verurteilt

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist nach Angaben ihres Anwalts zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht habe sie wegen "Versammlung und Absprache zur Begehung von Straftaten" zu der Haftstrafe verurteilt, teilte der Anwalt Mostafa Nili am Sonntag mit. Es habe außerdem ein zweijähriges Ausreiseverbot gegen Mohammadi verhängt.

Tödlicher Unfall auf Autobahn: Gestürzter Motorradfahrer von Lastwagen überrollt

Ein Motorradfahrer ist bei einem tödlichen Unfall auf der Autobahn 2 in Nordrhein-Westfalen von einem Auto gerammt und anschließend von einem Lastwagen überrollt worden. Wie die Polizei in Dortmund am Sonntag mitteilte, starb der 61-Jährige noch an der Unfallstelle. Der Unfall ereignete sich bereits am frühen Samstagmorgen zwischen Hamm und Bönen.

75-Jährige in Reihenhaus in München getötet - 23-Jähriger unter Tatverdacht

Eine 75-Jährige ist in ihrem Reihenhaus in München angriffen und tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen kurz nach der Tat am Samstagabend einen 23-jährigen Verdächtigen in der Nähe des Tatorts fest, wie die Polizei in der bayerischen Hauptstadt am Sonntag mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge standen der Verdächtige und die Tote in keiner Vorbeziehung. Warum sich der 23-Jährige mutmaßlich im Haus der Frau aufhielt, war demnach unklar.

Textgröße ändern: