Pallade Veneta - Mann fährt in brennendem Auto zu Tankstelle: Großeinsatz der Polizei in Hannover

Mann fährt in brennendem Auto zu Tankstelle: Großeinsatz der Polizei in Hannover


Mann fährt in brennendem Auto zu Tankstelle: Großeinsatz der Polizei in Hannover
Mann fährt in brennendem Auto zu Tankstelle: Großeinsatz der Polizei in Hannover / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP/Archiv

Ein von der Polizei wegen Gewaltdelikten gesuchter Mann ist in Hannover mit einem brennenden Auto auf das Gelände einer Tankstelle gefahren. Der mit einer Axt bewaffnete 34-Jährige verschanzte sich nach Angaben der Beamten in der niedersächsischen Landeshauptstadt anschließend am Samstagabend im Verkaufsraum, bevor er von Spezialkräften überwältigt wurde. Am Sonntag kam er in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

Textgröße ändern:

Laut Polizei stellte der Mann das brennende Auto neben einer Zapfsäule und ging in den Verkaufsraum, die dort anwesende Mitarbeiterin konnte flüchten. An dem ersteintreffenden Streifenwagen der Polizei schlug er demnach eine Scheibe ein. Die Beamten lösten einen Großeinsatz mit Spezialkräften aus, in deren Verlauf der Verdächtige schließlich mit einem Elektroschockgerät überwältigt wurde. Verletzt wurde niemand.

Nach Angaben der Ermittler handelte es sich um bei dem Beschuldigten um einen seit einigen Tagen wegen mutmaßlicher häuslicher Gewalt gesuchten Mann. Er soll demnach seine ehemalige Lebensgefährtin und eine Verwandte attackiert haben, weshalb seine Ex-Freundin ihn am Donnerstag angezeigt hatte. Er befand sich auf der Flucht, ein Haftbefehl gegen ihn lag vor.

Warum der Flüchtige am Samtagabend mit dem brennenden Fahrzeug zu der Tankstelle an einer Bundesstraße in Stadtteil Anderten fuhr, war noch unklar. Am Sonntag erließ ein Richter einen Untersuchungshaftbefehl, er kam in ein Gefängnis. "Die Ermittlungen zu dem Verdächtigen und den ihm vorgeworfenen Taten dauern an", erklärte die Polizei am Montag weiter.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Unglücksfall in Höhle auf der Schwäbischen Alb - Mann stirbt

In einer Höhle auf der Schwäbischen Alb ist ein Mann in Not geraten und gestorben. Der Tourengänger erlitt am Freitag während einer geführten Gruppentour tief in der Falkensteiner Höhle einen medizinischen Notfall, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Reutlingen sagte. Er verstarb rund 1300 Meter tief in der Höhle.

Motorflugzeug und Segelflieger nahe Baden-Baden abgestürzt - ein Toter

Bei einem Unfall mit einem Motorflugzeug und einem Segelflieger nahe Baden-Baden ist ein Mensch ums Leben gekommen. Beide Leichtflugzeuge stürzten am Freitagmittag auf eine Wiese bei einer Kläranlage ab, wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilte. Der genaue Unfallhergang war zunächst noch unklar.

Hunderte Festnahmen bei Demonstrationen am 1. Mai in Istanbul

Bei Protesten anlässlich des 1. Mai in Istanbul sind Aktivisten zufolge hunderte Menschen festgenommen worden. Bis zum frühen Nachmittag seien 370 Menschen festgenommen worden, teilte der Anwaltsverein CHD im Onlinedienst X am Freitag mit. Die Polizei sprühte aus Einsatzfahrzeugen heraus Tränengas auf die Demonstranten, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP mitteilten.

Großbritannien hebt Terrorwarnstufe nach Angriff auf britische Juden auf "hoch" an

Nach dem Messerangriff auf zwei Juden in London gilt in Großbritannien nun eine verschärfte Terrorwarnung. Die Terrorwarnstufe sei auf das zweithöchste Niveau von "erheblich" auf "hoch" angehoben worden, teilte das Innenministerium in London am Donnerstag mit. Nach dem als "terroristisch" eingestuften Messerangriff auf zwei Juden im Viertel Golders Green der britischen Hauptstadt hatte Premierminister Keir Starmer eine "schnelle Reaktion" der Justiz gefordert. Der mutmaßliche Täter wurde des versuchten Mordes beschuldigt, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern: