Pallade Veneta - "Extrem gefährlicher"Hurrikan "Erick" erreicht Mexiko

"Extrem gefährlicher"Hurrikan "Erick" erreicht Mexiko


"Extrem gefährlicher"Hurrikan "Erick" erreicht Mexiko
"Extrem gefährlicher"Hurrikan "Erick" erreicht Mexiko / Foto: Francisco Robles - AFP

Der als "extrem gefährlich" eingestufte Hurrikan "Erick" hat Mexiko erreicht. Er traf nach Angaben des US-Hurrikanzentrums (NHC) am Donnerstagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 205 Kilometern pro Stunde an der Pazifikküste auf Land. Es wurden "potenziell zerstörerische Winde und lebensgefährliche Überschwemmungen" befürchtet.

Textgröße ändern:

"Der sehr starke Hurrikan 'Erick' ist im äußersten Westen des Bundesstaates Oaxaca östlich von Punta Maldonado auf Land getroffen", erklärte das NHC. Der Ort liegt im Grenzgebiet zwischen den Bundesstaaten Oaxaca und Guerrero - und etwa auf halbem Weg zwischen den beiden wichtigsten Touristenzentren der Region: Acapulco und Puerto Escondido.

Wenige Stunden zuvor hatte das NHC "Erick" auf Stufe vier der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala hochgestuft - und den Wirbelsturm damit als "extrem gefährlich" eingestuft. "Starke Regenfälle werden lebensgefährliche Überschwemmungen und Erdrutsche verursachen", erklärte das Hurrikanzentrum.

Im Vorfeld des Sturmes hatten Mexikos Behörden die Bewohner der voraussichtlich betroffenen Gebiete eindringlich zur Vorsicht aufgefordert. Präsidentin Claudia Sheinbaum rief ihre Landsleute auf, möglichst nicht vor die Tür zu gehen. Bewohner in tiefliegenden Gebieten oder in Flussnähe sollten Schutzunterkünfte aufsuchen.

In den auch bei Ausländer sehr beliebten Badeorten Acapulco und Puerto Escondido wurden Warnnachrichten verschickt. In Acapulco waren am Mittwoch auch Polizisten mit Megaphonen an den Stränden unterwegs, um Bewohner und Urlauber vor dem Hurrikan zu warnen. Rund 2000 Schutzunterkünfte wurden eingerichtet, hunderte Soldaten und Elektriker wurden mobilisiert, um bei möglichen Aufräumarbeiten zu helfen.

Die Behörden schlossen die Schulen und sperrten die Häfen entlang der Küste für die Schifffahrt. Im 30.000-Einwohner-Ort Puerto Escondido blieben am Mittwochabend viele Restaurants geschlossen, Touristen wollten aber laut dem Bericht eines AFP-Korrespondenten ihren Urlaub nicht unterbrechen.

Mexiko erlebt jedes Jahr zwischen Mai und November starke Stürme, sowohl an der Pazifikküste als auch am Atlantik. Im Oktober 2023 wurde Acapulco von dem Hurrikan "Otis" getroffen. Er hinterließ eine Spur der Verwüstung, mindestens 50 Menschen starben. Im vergangenen September kamen in dem beliebten Urlaubsort durch Hurrikan "John" rund 15 Menschen ums Leben.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Unglücksfall in Höhle auf der Schwäbischen Alb - Mann stirbt

In einer Höhle auf der Schwäbischen Alb ist ein Mann in Not geraten und gestorben. Der Tourengänger erlitt am Freitag während einer geführten Gruppentour tief in der Falkensteiner Höhle einen medizinischen Notfall, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Reutlingen sagte. Er verstarb rund 1300 Meter tief in der Höhle.

Motorflugzeug und Segelflieger nahe Baden-Baden abgestürzt - ein Toter

Bei einem Unfall mit einem Motorflugzeug und einem Segelflieger nahe Baden-Baden ist ein Mensch ums Leben gekommen. Beide Leichtflugzeuge stürzten am Freitagmittag auf eine Wiese bei einer Kläranlage ab, wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilte. Der genaue Unfallhergang war zunächst noch unklar.

Hunderte Festnahmen bei Demonstrationen am 1. Mai in Istanbul

Bei Protesten anlässlich des 1. Mai in Istanbul sind Aktivisten zufolge hunderte Menschen festgenommen worden. Bis zum frühen Nachmittag seien 370 Menschen festgenommen worden, teilte der Anwaltsverein CHD im Onlinedienst X am Freitag mit. Die Polizei sprühte aus Einsatzfahrzeugen heraus Tränengas auf die Demonstranten, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP mitteilten.

Großbritannien hebt Terrorwarnstufe nach Angriff auf britische Juden auf "hoch" an

Nach dem Messerangriff auf zwei Juden in London gilt in Großbritannien nun eine verschärfte Terrorwarnung. Die Terrorwarnstufe sei auf das zweithöchste Niveau von "erheblich" auf "hoch" angehoben worden, teilte das Innenministerium in London am Donnerstag mit. Nach dem als "terroristisch" eingestuften Messerangriff auf zwei Juden im Viertel Golders Green der britischen Hauptstadt hatte Premierminister Keir Starmer eine "schnelle Reaktion" der Justiz gefordert. Der mutmaßliche Täter wurde des versuchten Mordes beschuldigt, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern: