Pallade Veneta - Überdosierte Medikamente für Senioren: Haft für vier Pflegekräfte in Bayern

Überdosierte Medikamente für Senioren: Haft für vier Pflegekräfte in Bayern


Überdosierte Medikamente für Senioren: Haft für vier Pflegekräfte in Bayern
Überdosierte Medikamente für Senioren: Haft für vier Pflegekräfte in Bayern / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Weil sie Senioren in Altenheimen potenziell tödliche Mengen an Medikamenten verabreicht haben sollen, hat das Landgericht im bayerischen Regensburg vier Pflegekräfte wegen versuchten Mordes zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Hauptangeklagte soll für zehn Jahre ins Gefängnis und auf Lebenszeit nicht mehr als Pfleger arbeiten dürfen, wie eine Gerichtssprecherin am Montag sagte. Zwei mitangeklagte Pflegerinnen wurden zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt, ein weiterer Pfleger zu vier Jahren.

Textgröße ändern:

Die Urteilsbegründung musste zwischenzeitlich unterbrochen werden, weil der Hauptangeklagte der Gerichtssprecherin zufolge einen Zusammenbruch erlitt. Ein Notarzt musste den Mann versorgen. Alle Angeklagten hatten die Tatvorwürfe bestritten.

Außer wegen versuchten Mordes wurden die Angeklagten auch wegen gefährlicher Körperverletzung und Verabreichung von Betäubungsmitteln verurteilt. Nur dem Hauptangeklagten wurde vorgeworfen, an allen drei Taten beteiligt gewesen zu sein.

Die Taten waren in den Jahren 2018 und 2023 begangen worden. Die hochbetagten Senioren starben kurze Zeit nach der Medikamentengabe, ein direkter Zusammenhang mit dem Tod ließ sich aber nicht beweisen, weshalb es keine Verurteilung wegen Mordes gab.

L.Barone--PV

Empfohlen

Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai

Zwei Franzosen sind in fast eineinhalb Jahren zu Fuß von ihrem Heimatland nach Shanghai gelaufen. Der 26-jährige Loïc Voisot und der 27-jährige Benjamin Humblot, die im September 2024 in ihrer Heimatstadt Annecy im Südosten Frankreichs aufgebrochen waren, erreichten am Samstag das Stadtzentrum der chinesischen Wirtschaftsmetropole.

Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang

Die für Finanzvergehen zuständige Generalstaatsanwaltschaft hat nach Bekanntwerden der häufigen Kontakte des früheren französischen Kulturministers Jack Lang zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Ermittlungen gegen Lang eröffnet. Ihm werde "schwerwiegender Steuerbetrug" zur Last gelegt, hieß es am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind dutzende Menschen getötet worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen wurden bei dem Anschlag am Freitag mindestens 31 Menschen getötet, mehr als 160 weitere Menschen wurden verletzt. Dutzende Verletzte wurden ins größte Krankenhaus Islamabads eingeliefert, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Zahl der Todesopfer dürfte noch steigen.

Abgetrennte Hände auf A45: Lebensgefährte von getöteter Frau in Untersuchungshaft

Im Fall der auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen gefundenen abgetrennten Hände einer getöteten 32-Jährigen ist der verdächtige Lebensgefährte in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen den 41-Jährigen besteht der dringende Verdacht des Totschlags, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn am Freitag mitteilten. Zuvor war der Mann aus Äthiopien ausgeliefert worden.

Textgröße ändern: