Pallade Veneta - Tödlicher Messerangriff in Firma in Bayern: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie

Tödlicher Messerangriff in Firma in Bayern: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie


Tödlicher Messerangriff in Firma in Bayern: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie
Tödlicher Messerangriff in Firma in Bayern: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie / Foto: LUKAS BARTH-TUTTAS - AFP/Archiv

Nach der tödlichen Messerattacke auf einem Firmengelände im bayerischen Mellrichstadt ist der 21-jährige Verdächtige vorläufig in einer Psychiatrie untergebracht worden. Dies entschied ein Richter, wie die Polizei in Würzburg und Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Mittwoch mitteilten. Der Mitarbeiter hatte am Dienstag eine Kollegin erstochen und zwei Beschäftigte schwer verletzt.

Textgröße ändern:

Die Hintergründe des Angriffs bei einem örtlichen Energieversorger waren nach Angaben der Behörden weiterhin unklar. Die Ermittlungen würden "derzeit mit Hochdruck und größter Sorgfalt vorangetrieben", hieß es. Der Verdächtige wohnte demnach im thüringischen Meiningen, 20 Kilometer von Mellrichstadt entfernt. Ihm wird unter anderem Mord und versuchter Totschlag vorgeworfen.

Bei der Attacke starb eine 59-Jährige, zwei Männer im Alter von 55 und 62 Jahren wurden schwer verletzt. Nach Behördenangaben vom Mittwoch war ihr Zustand stabil, Lebensgefahr bestand nicht. "Mutige Mitarbeiter" hatten demnach eingegriffen und den mit einem Klappmesser bewaffneten Verdächtigen überwältigt. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und nahm ihn fest.

C.Conti--PV

Empfohlen

Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai

Zwei Franzosen sind in fast eineinhalb Jahren zu Fuß von ihrem Heimatland nach Shanghai gelaufen. Der 26-jährige Loïc Voisot und der 27-jährige Benjamin Humblot, die im September 2024 in ihrer Heimatstadt Annecy im Südosten Frankreichs aufgebrochen waren, erreichten am Samstag das Stadtzentrum der chinesischen Wirtschaftsmetropole.

Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang

Die für Finanzvergehen zuständige Generalstaatsanwaltschaft hat nach Bekanntwerden der häufigen Kontakte des früheren französischen Kulturministers Jack Lang zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Ermittlungen gegen Lang eröffnet. Ihm werde "schwerwiegender Steuerbetrug" zur Last gelegt, hieß es am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind dutzende Menschen getötet worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen wurden bei dem Anschlag am Freitag mindestens 31 Menschen getötet, mehr als 160 weitere Menschen wurden verletzt. Dutzende Verletzte wurden ins größte Krankenhaus Islamabads eingeliefert, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Zahl der Todesopfer dürfte noch steigen.

Abgetrennte Hände auf A45: Lebensgefährte von getöteter Frau in Untersuchungshaft

Im Fall der auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen gefundenen abgetrennten Hände einer getöteten 32-Jährigen ist der verdächtige Lebensgefährte in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen den 41-Jährigen besteht der dringende Verdacht des Totschlags, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn am Freitag mitteilten. Zuvor war der Mann aus Äthiopien ausgeliefert worden.

Textgröße ändern: