Pallade Veneta - Abschreckend oder idealer Urlaubsort: Mallorca spaltet Deutsche

Abschreckend oder idealer Urlaubsort: Mallorca spaltet Deutsche


Abschreckend oder idealer Urlaubsort: Mallorca spaltet Deutsche
Abschreckend oder idealer Urlaubsort: Mallorca spaltet Deutsche / Foto: Jaime REINA - AFP/Archiv

Die spanische Urlaubsinsel Mallorca spaltet die Deutschen. Das rund die Hälfte abschreckende Partyimage macht die Baleareninsel für die andere Hälfte gerade deswegen zum idealen Urlaubsort, wie eine am Dienstag in München veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Norstat im Auftrag des Magazins "Playboy" zeigt.

Textgröße ändern:

47 Prozent schätzen demnach die Verbindung von Sonne, Strand und Nachtleben. Rund jeder dritte Befragte würdigt die Vielfalt der Landschaftsformen und die Kultur (34 Prozent) sowie die Regionen außerhalb der Touristenzentren (30 Prozent).

Gut jedem zweiten Befragten (51 Prozent) missfallen auf Mallorca hingegen besonders die eigenen Landsleute, die sich als Partytouristen bisweilen daneben benehmen. 41 Prozent halten die Insel generell für zu überlaufen von Touristen, 37 Prozent missfällt Mallorcas Image als "17. Bundesland".

28 Prozent schätzen allerdings gerade den deutschen Touch der Insel, der sich etwa im gastronomischen Angebot und niedrigen Sprachbarrieren niederschlägt. Wichtigster Bequemlichkeitsfaktor ist für 45 Prozent der Befragten allerdings die kurze Anreisezeit.

Mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) urlaubte bereits mehr als einmal auf der Baleareninsel, drei Prozent schon mehr als zehnmal. Norstat befragte 1137 Frauen und Männer.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Trump: Schütze von Washington ist "gestört" und schrieb anti-christliches Manifest

Der mutmaßliche Attentäter beim Korrespondenten-Dinner mit Donald Trump in Washington ist nach Angaben des US-Präsidenten "gestört" und hat in der Vergangenheit ein anti-christliches Manifest verfasst. "Der Typ ist krank", sagte Trump am Sonntag dem Fernsehsender Fox News. "Wenn man sein Manifest liest, merkt man, dass er Christen hasst." Auch Verwandte des Mannes hätten sich "darüber beschwert", sagte Trump weiter. "Sie haben sogar die Polizei eingeschaltet. Er war ein sehr gestörter Mensch."

Schüsse in Washington: Mutmaßlicher Anschlagsversuch auf Dinner mit Trump verhindert

Bei einer Veranstaltung mit Präsident Donald Trump in Washington haben US-Sicherheitskräfte einen mutmaßlichen Anschlagsversuch verhindert. Der Präsident und seine Frau Melania blieben ebenso wie die zahlreichen Gäste beim traditionellen Korrespondenten-Dinner am Samstagabend (Ortszeit) unverletzt. Während sie im Ballsaal saßen, fielen in einem Kontrollbereich des Veranstaltungsortes Schüsse, der Täter wurde umgehend überwältigt. Trump ging davon aus, dass der Mann ein Attentat auf ihn verüben wollte.

81-Jährige liegt tot in Wohnung: Polizei in Sachsen-Anhalt geht von Verbrechen aus

Nach dem Fund einer toten 81-Jährigen in einer Wohnung in Hettstedt in Sachsen-Anhalt wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt. Es gebe "Hinweise auf eine nicht natürliche Todesursache", teilte die Polizei in Halle am Sonntag nach einer Obduktion mit. Einzelheiten zum möglichen Geschehensablauf würden nicht gemacht, die Ermittlungen seien "in einem frühen Stadium".

40. Tschernobyl-Jahrestag: Selenskyj wirft Russland "nuklearen Terrorismus" vor

Inmitten tödlicher russischer Luftangriffe hat die Ukraine am Sonntag der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 40 Jahren gedacht. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland am Jahrestag "nuklearen Terrorismus" vor. Russische Drohnen flögen immer wieder über das stillgelegte Akw Tschernobyl hinweg, im vergangenen Jahr sei die wichtige Schutzhülle des Unglücksreaktors getroffen worden. Durch russische Angriffe auf die Ukraine wurden am Wochenende nach Behörden-Angaben mindestens elf Menschen getötet.

Textgröße ändern: