Pallade Veneta - Freundin getötet und Leiche verscharrt: Zehn Jahre Haft in Baden-Württemberg

Freundin getötet und Leiche verscharrt: Zehn Jahre Haft in Baden-Württemberg


Freundin getötet und Leiche verscharrt: Zehn Jahre Haft in Baden-Württemberg
Freundin getötet und Leiche verscharrt: Zehn Jahre Haft in Baden-Württemberg / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Ein 46-Jähriger ist wegen der Tötung seiner 25-jährigen Lebensgefährtin in Baden-Württemberg zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Tübingen sprach ihn des Totschlags schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte seine Freundin getötet und ihre Leiche in einem Wald verscharrt hatte. Laut Anklage ereignete sich die Tat am 2. September 2024 in der gemeinsamen Wohnung des Paars in Bad Teinach-Zavelstein.

Staatsanwaltschaft und Nebenklage beantragten eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren wegen Totschlags. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Nach der Urteilsverkündung wurde dem Gerichtssprecher zufolge ein Haftbefehl erlassen und in Vollzug gesetzt.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang

Die für Finanzvergehen zuständige Generalstaatsanwaltschaft hat nach Bekanntwerden der häufigen Kontakte des früheren französischen Kulturministers Jack Lang zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Ermittlungen gegen Lang eröffnet. Ihm werde "schwerwiegender Steuerbetrug" zur Last gelegt, hieß es am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind dutzende Menschen getötet worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen wurden bei dem Anschlag am Freitag mindestens 31 Menschen getötet, mehr als 160 weitere Menschen wurden verletzt. Dutzende Verletzte wurden ins größte Krankenhaus Islamabads eingeliefert, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Zahl der Todesopfer dürfte noch steigen.

Abgetrennte Hände auf A45: Lebensgefährte von getöteter Frau in Untersuchungshaft

Im Fall der auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen gefundenen abgetrennten Hände einer getöteten 32-Jährigen ist der verdächtige Lebensgefährte in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen den 41-Jährigen besteht der dringende Verdacht des Totschlags, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn am Freitag mitteilten. Zuvor war der Mann aus Äthiopien ausgeliefert worden.

Wegen Staatsakts für verstorbene Rita Süssmuth: Karlsruhe verschiebt Verhandlung

Wegen des für den 24. Februar geplanten Staatsakts für die verstorbene Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) verschiebt das Bundesverfassungsgericht seine Verhandlung über den Weg zum umstrittenen Heizungsgesetz. Diese findet stattdessen am 26. Februar statt, wie das Gericht am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Es geht nicht um den Inhalt des Gesetzes, sondern um die Frage, ob die Abgeordneten im Gesetzgebungsverfahren genug Zeit zur Beratung hatten. (Az. 2 BvE 4/23)

Textgröße ändern: