Pallade Veneta - Tretboot-Unglück: Vater und Sohn nach einer Woche Suche tot aus Eibsee geborgen

Tretboot-Unglück: Vater und Sohn nach einer Woche Suche tot aus Eibsee geborgen


Tretboot-Unglück: Vater und Sohn nach einer Woche Suche tot aus Eibsee geborgen
Tretboot-Unglück: Vater und Sohn nach einer Woche Suche tot aus Eibsee geborgen / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Eine Woche nach dem Tretbootunfall auf dem oberbayerischen Eibsee herrscht traurige Gewissheit: Ein 33-jähriger Vater und sein sechsjähriger Sohn konnten nur noch tot aus 24 Metern Tiefe aus dem See geborgen werden, wie das Polizeipräsidium Rosenheim am Samstag mitteilte. Eine Woche lang war nach den beiden gesucht worden, nachdem sie in dem Gewässer untergegangen waren.

Textgröße ändern:

Einer Spezialfirma war es nun nach Polizeiangaben gelungen, die Leichname der beiden im See zu orten. Taucher bargen die Vermissten am Samstag aus dem Eibsee.

Eine Woche zuvor war der Sechsjährige nach Polizeiangaben aus dem Tretboot in den See gefallen. Der Vater war daraufhin ins Wasser gesprungen, um seinem Sohn zu Hilfe zu kommen. Beide gingen im See unter und galten seitdem als vermisst.

Tagelang war nach den beiden gesucht worden. Dabei kamen zahlreiche Helfer, Taucher, Rettungsboote mit Sonargeräten, Kräfte der Wasserwachten, Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Polizeihubschrauber zum Einsatz. Am Freitag kam dann nach Polizeiangaben die Spezialfirma zum Einsatz, die noch am gleichen Tag die Leichname orten konnte.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Trump: Schütze von Washington ist "gestört" und schrieb anti-christliches Manifest

Der mutmaßliche Attentäter beim Korrespondenten-Dinner mit Donald Trump in Washington ist nach Angaben des US-Präsidenten "gestört" und hat in der Vergangenheit ein anti-christliches Manifest verfasst. "Der Typ ist krank", sagte Trump am Sonntag dem Fernsehsender Fox News. "Wenn man sein Manifest liest, merkt man, dass er Christen hasst." Auch Verwandte des Mannes hätten sich "darüber beschwert", sagte Trump weiter. "Sie haben sogar die Polizei eingeschaltet. Er war ein sehr gestörter Mensch."

Schüsse in Washington: Mutmaßlicher Anschlagsversuch auf Dinner mit Trump verhindert

Bei einer Veranstaltung mit Präsident Donald Trump in Washington haben US-Sicherheitskräfte einen mutmaßlichen Anschlagsversuch verhindert. Der Präsident und seine Frau Melania blieben ebenso wie die zahlreichen Gäste beim traditionellen Korrespondenten-Dinner am Samstagabend (Ortszeit) unverletzt. Während sie im Ballsaal saßen, fielen in einem Kontrollbereich des Veranstaltungsortes Schüsse, der Täter wurde umgehend überwältigt. Trump ging davon aus, dass der Mann ein Attentat auf ihn verüben wollte.

81-Jährige liegt tot in Wohnung: Polizei in Sachsen-Anhalt geht von Verbrechen aus

Nach dem Fund einer toten 81-Jährigen in einer Wohnung in Hettstedt in Sachsen-Anhalt wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt. Es gebe "Hinweise auf eine nicht natürliche Todesursache", teilte die Polizei in Halle am Sonntag nach einer Obduktion mit. Einzelheiten zum möglichen Geschehensablauf würden nicht gemacht, die Ermittlungen seien "in einem frühen Stadium".

40. Tschernobyl-Jahrestag: Selenskyj wirft Russland "nuklearen Terrorismus" vor

Inmitten tödlicher russischer Luftangriffe hat die Ukraine am Sonntag der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 40 Jahren gedacht. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland am Jahrestag "nuklearen Terrorismus" vor. Russische Drohnen flögen immer wieder über das stillgelegte Akw Tschernobyl hinweg, im vergangenen Jahr sei die wichtige Schutzhülle des Unglücksreaktors getroffen worden. Durch russische Angriffe auf die Ukraine wurden am Wochenende nach Behörden-Angaben mindestens elf Menschen getötet.

Textgröße ändern: