Pallade Veneta - Beziehungstat mit zwei Toten in Brandenburg: Täter kommt in Psychiatrie

Beziehungstat mit zwei Toten in Brandenburg: Täter kommt in Psychiatrie


Beziehungstat mit zwei Toten in Brandenburg: Täter kommt in Psychiatrie
Beziehungstat mit zwei Toten in Brandenburg: Täter kommt in Psychiatrie / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Nach einer Beziehungstat mit zwei Toten und einer Schwerverletzten im Norden Brandenburgs kommt ein 28-Jähriger dauerhaft in die Psychiatrie. Das Landgericht Neuruppin ordnete die Unterbringung des Berliners an, wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte. Gleiches hatten Staatsanwaltschaft und Verteidigung beantragt. Die Anklage ging von einer Schuldunfähigkeit wegen einer psychischen Erkrankung "aus dem schizophrenen Formenkreis" aus.

Textgröße ändern:

Die Tat hatte sich Mitte Januar in der Gemeinde Casekow im Landkreis Uckermark ereignet. Dort lebte der Angeklagte mit seiner 19-jährigen Lebensgefährtin und weiteren Familienmitgliedern in einer Wohnung.

Am Tag nach der Trennung der Freundin von dem Angeklagten ging er mit einem Messer zunächst auf die 26-jährige Lebensgefährtin des Vaters seiner Exfreundin los. Er erstach sie und den 16-jährigen Bruder der Exfreundin. Beide erlagen noch vor Ort ihren schweren Verletzungen.

Anschließend stach er mehrfach auf die 19-Jährige ein. Diese konnte sich trotz lebensbedrohlicher Verletzungen in die gegenüberliegende Wohnung ihrer Großmutter flüchten und wurde gerettet. Der Angeklagte unternahm nach der Tat einen Suizidversuch und zog sich dabei eine Querschnittsverletzung zu.

Der Prozess begann am 14. Juli und endete bereits am zweiten Verhandlungstag. Das Urteil fiel am Montag.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Ökonom Fratzscher fordert autofreie Sonntage und Tempolimit

Der Ökonom Marcel Fratzscher spricht sich mit Blick auf die Energiekrise infolge des Iran-Kriegs für autofreie Sonntage wie in den Siebzigerjahren aus. "Wir brauchen autofreie Sonntage und ein Tempolimit – auch jetzt schon, nicht erst, wenn es sich weiter zuspitzt", sagte Fratzscher dem Nachrichtenportal t-online laut Meldung von Sonntag. "Das klingt sehr kontrovers. Aber was viele nicht verstehen: Wir haben im Augenblick weltweit zehn bis fünfzehn Prozent weniger Öl und Gas."

Opferverbände lehnen Verlegung von Kriegsverbrecher Mladic nach Serbien ab

Verbände von Opfern des Bosnien-Krieges haben sich gegen eine mögliche Verlegung des bosnisch-serbischen Kriegsverbrechers Ratko Mladic nach Serbien ausgesprochen. Die Familien der Kriegsopfer sähen es als eine "schwere Ungerechtigkeit an", falls der zu lebenslanger Haft verurteilte Kriegsverbrecher der weiteren Haft unter internationaler Aufsicht entgehen würde, schrieben die Vertreter von fünf Opferverbänden in einem am Samstag veröffentlichten Brief an die Präsidentin des Internationalen Mechanismus für Strafgerichtshöfe (IRMCT), Graciela Gatti Santana.

Nicht nur Fisch am 1. Mai: Katholische Kirche in Polen lockert Vorgabe

Die katholische Kirche in Polen hat für den anstehenden Maifeiertag ihre Vorgabe gelockert, wonach freitags Fisch gegessen werden soll. Da der Tag der Arbeit in diesem Jahr auf einen Freitag falle, sei er der Auftakt zu einem langen Wochenende, das für Familientreffen genutzt werden könne, erklärte der Warschauer Erzbischof Adrian Galbas am Samstag. Er hebe deshalb die Fleischabstinenz für den kommenden Freitag für alle Gläubigen "innerhalb der Grenzen des Erzbistums Warschau" auf.

Trump-Regierung will Todesstrafe ausweiten und Erschießungskommandos zulassen

Das US-Justizministerium will die Todesstrafe für Schwerverbrechen auf Bundesebene ausweiten und dafür die Hinrichtungsmethoden unter anderem um Erschießungskommandos erweitern. "Die vorherige Regierung ist ihrer Pflicht, das amerikanische Volk zu schützen, nicht nachgekommen, indem sie sich weigerte, die Höchststrafe gegen die gefährlichsten Verbrecher, darunter Terroristen, Kindermörder und Polizistenmörder zu verhängen", erklärte Justizminister Todd Blanche am Freitag.

Textgröße ändern: