Pallade Veneta - Mehr E-Scooter-Unfälle mit Getöteten und Verletzten - 27 Tote in vergangenem Jahr

Mehr E-Scooter-Unfälle mit Getöteten und Verletzten - 27 Tote in vergangenem Jahr


Mehr E-Scooter-Unfälle mit Getöteten und Verletzten - 27 Tote in vergangenem Jahr
Mehr E-Scooter-Unfälle mit Getöteten und Verletzten - 27 Tote in vergangenem Jahr / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Getöteten oder Verletzten ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. 2024 registrierte die Polizei insgesamt 11.944 Unfälle mit Elektrorollern, bei denen Menschen zu Schaden kamen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Das waren rund ein Viertel (26,7 Prozent) mehr als im Jahr zuvor, als 9425 solcher Unfälle mit Getöteten oder Verletzten erfasst wurden.

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Im vergangenen Jahr kamen 27 Menschen bei Unfällen mit E-Scootern ums Leben - alle waren demnach selbst auf einem Roller unterwegs. Im Jahr 2023 waren es 22 Todesopfer. Insgesamt 1513 Menschen wurden 2024 bei solchen Unfällen schwer und 11.433 leicht verletzt.

Junge Menschen sind der Statistik zufolge besonders häufig in E-Scooter-Unfälle verwickelt. Knapp die Hälfte (48,6 Prozent) der im vergangenen Jahr Verunglückten waren jünger als 25 Jahre. Zum Vergleich: Bei den Unfallopfern, die mit dem Fahrrad oder Pedelec unterwegs sind, lag der Anteil der unter 25-Jährigen mit 21,4 Prozent deutlich niedriger.

Häufigste Unfallursache bei E-Rollern war demnach eine falsche Benutzung von Fahrbahnen oder Gehwegen - das war in gut jedem fünften Fall Ursache. E-Scooter müssen Fahrradwege nutzen oder ansonsten auf Fahrbahnen oder Seitenstreifen ausweichen. Das Fahren auf Gehwegen ist verboten.

Vergleichsweise häufig legte die Polizei den Rollerfahrern Fahren unter Alkoholeinfluss zur Last (12,4 Prozent). Nicht angepasste Geschwindigkeit war das dritthäufigste Fehlverhalten (acht Prozent), danach folgte die Missachtung der Vorfahrt (6,2 Prozent).

Von den insgesamt knapp 12.000 Elektroroller-Unfällen mit Personenschaden im vergangenen Jahr passierte fast ein Drittel ohne Beteiligung anderer (31,4 Prozent). Auch 14 der 27 tödlich Verunglückten kamen bei Alleinunfällen ums Leben. An 7948 (66,5 Prozent) der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden war ein weiterer Verkehrsteilnehmer beteiligt, meist eine Autofahrerin oder ein Autofahrer.

Insgesamt spielen Elektroroller in der gesamten Unfallbilanz eine vergleichsweise geringe Rolle. 2024 registrierte die Polizei insgesamt 290.701 Verkehrsunfälle mit Getöteten oder Verletzten - an 4,1 Prozent davon war ein E-Scooter beteiligt.

A.Tucciarone--PV

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