Pallade Veneta - Gericht in Spanien fordert exkommunizierte Nonnen zum Verlassen von Kloster auf

Gericht in Spanien fordert exkommunizierte Nonnen zum Verlassen von Kloster auf


Gericht in Spanien fordert exkommunizierte Nonnen zum Verlassen von Kloster auf
Gericht in Spanien fordert exkommunizierte Nonnen zum Verlassen von Kloster auf / Foto: Cesar Manso - AFP

In Spanien ist eine Gruppe exkommunizierter Nonnen von einem Gericht angewiesen worden, ihr Kloster zu verlassen und an die Kirche zurückzugeben. Ein Gericht im nordspanischen Ort Briviesca gab am Donnerstag der Kirche recht und forderte die neun verbleibenden Nonnen auf, das Kloster zu verlassen, wie es in dem Urteil heißt, das die Nachrichtenagentur AFP am Freitag einsehen konnte.

Textgröße ändern:

Wenn die Nonnen der Aufforderung "nicht freiwillig nachkämen, werden sie zwangsweise geräumt", betonte das Gericht, nannte aber kein Datum für eine mögliche Räumung. Die Kirche habe Dokumente über das Eigentum an dem Kloster vorgelegt, erklärte das Gericht weiter.

Die Nonnen vom Orden der Heiligen Klara hatten im Mai vergangenen Jahres erklärt, unter anderem wegen Unterschieden in der Lehre mit dem Vatikan zu brechen. Nach einem gescheiterten Vermittlungsversuch wurden die Nonnen einige Wochen später vom Vatikan aus der Kirche ausgeschlossen. Sie schlossen sich daraufhin der Sekte eines ultrakonservativen exkommunizierten Priesters an.

Der Erzbischof von Burgos in Nordspanien forderte die Nonnen auf, das Kloster aus dem 15. Jahrhundert im Ort Belorado zu verlassen. Er erklärte, dass die Nonnen nach ihrer Exkommunikation kein Recht hätten, in dem Kloster zu bleiben. Die Nonnen blieben dennoch und steckten nun vor Gericht eine Niederlage ein.

M.Romero--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: