Pallade Veneta - Lebensgefährtin mit Kantholz erschlagen: Anklage gegen Mann in Berlin erhoben

Lebensgefährtin mit Kantholz erschlagen: Anklage gegen Mann in Berlin erhoben


Lebensgefährtin mit Kantholz erschlagen: Anklage gegen Mann in Berlin erhoben
Lebensgefährtin mit Kantholz erschlagen: Anklage gegen Mann in Berlin erhoben / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Wegen Misshandlung und Tötung seiner Lebensgefährtin hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 60 Jahre alten Mann erhoben. Er soll die 56-Jährige am 3. April 2025 in deren Wohnung in Berlin-Spandau mit einem etwa einen Meter langen Kantholz mehrfach heftig gegen den Kopf geschlagen haben, wie die Anklagebehörde am Montag mitteilte.

Textgröße ändern:

Durch die Schläge erlitt die Frau laut Staatsanwaltschaft zahlreiche Verletzungen, darunter eine Schädelfraktur und ein Schädel-Hirn-Trauma, an denen sie im Krankenhaus verstarb. Der Mann wurde noch am selben Tag festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Bereits im Juni 2024 soll er seiner Lebensgefährtin heftig auf das rechte Auge geschlagen haben. In der Folge erblindete diese laut Staatsanwaltschaft. Ihr rechter Augapfel musste entfernt werden.

Angeklagt ist der Mann wegen schwerer Körperverletzung und Totschlags. Er bestreitet die Tatvorwürfe. Das Landgericht Berlin I entscheidet über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung einer Hauptverhandlung.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Abgetrennte Hände auf A45: Lebensgefährte von getöteter Frau in Untersuchungshaft

Im Fall der auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen gefundenen abgetrennten Hände einer getöteten 32-Jährigen ist der verdächtige Lebensgefährte in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen den 41-Jährigen besteht der dringende Verdacht des Totschlags, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn am Freitag mitteilten. Zuvor war der Mann aus Äthiopien ausgeliefert worden.

Wegen Staatsakts für verstorbene Rita Süssmuth: Karlsruhe verschiebt Verhandlung

Wegen des für den 24. Februar geplanten Staatsakts für die verstorbene Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) verschiebt das Bundesverfassungsgericht seine Verhandlung über den Weg zum umstrittenen Heizungsgesetz. Diese findet stattdessen am 26. Februar statt, wie das Gericht am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Es geht nicht um den Inhalt des Gesetzes, sondern um die Frage, ob die Abgeordneten im Gesetzgebungsverfahren genug Zeit zur Beratung hatten. (Az. 2 BvE 4/23)

Mindestens 31 Tote und über 100 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad

Bei einem Selbstmordanschlag an einer schiitischen Moschee in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind am Freitag dutzende Menschen getötet worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen gab es mindestens 31 Todesopfer - die Zahl der Toten werde vermutlich weiter steigen. Mehr als 130 weitere Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Dutzende Verletzte wurden ins größte Krankenhaus Islamabads eingeliefert, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten.

Gefahr in Spanien und Portugal durch Hochwasser und Überschwemmungen dauert an

Trotz nachlassender Regenfälle nach dem Unwetter "Leonardo" bleibt die Lage in Spanien und Portugal angespannt: Überschwemmungen, Hochwasser führende Flüsse und volle Stauseen gaben Einwohnern und Behörden am Freitag weiter Anlass zu großer Sorge. In der südspanischen Region Andalusien waren noch rund 8000 Menschen vorsorglich aus ihren Häusern evakuiert, darunter allein 1500 aus dem Gebirgsort Grazalema. Und ab Samstag wird in der Region das nächste Tief "Marta" mit heftigen Regenfällen erwartet.

Textgröße ändern: