Pallade Veneta - Brand auf US-Marineschiff vor Küste Japans nach zwölf Stunden gelöscht

Brand auf US-Marineschiff vor Küste Japans nach zwölf Stunden gelöscht


Brand auf US-Marineschiff vor Küste Japans nach zwölf Stunden gelöscht
Brand auf US-Marineschiff vor Küste Japans nach zwölf Stunden gelöscht / Foto: Handout - Japan Coast Guard/AFP

Ein Brand auf einem vor Japan vor Anker liegenden Schiff der US-Marine konnte nach Angaben des US-Militärs am Donnerstagmorgen nach zwölf Stunden gelöscht werden. Zwei US-Bürger würden wegen leichter Verletzungen behandelt, die sie bei dem Brand auf der "USS New Orleans" erlitten hatten, teilte die US-Marine in einer Erklärung mit. Die Löscharbeiten an dem Schiff, an dem vier örtlichen Schiffe beteiligt waren, hätten die ganze Nacht gedauert, hieß es.

Textgröße ändern:

"Die Ursache des Brandes wird derzeit untersucht. Die Besatzung der 'New Orleans' bleibt an Bord des Schiffes", hieß es in der Erklärung weiter. Das 208,4 Meter lange und 24.433 Tonnen schwere amphibische Transportschiff liegt vor dem Marinestützpunkt White Beach vor der südlichen Insel Okinawa vor Anker.

Die japanische Küstenwache teilte mit, die US-Armee habe Japan um Hilfe gebeten, diese Anfrage wieder zurückgezogen und sie schließlich erneuert. Vier japanische Schiffe – von der Küstenwache, der Marine und privaten Unternehmen – verbrachten demnach die Nacht damit, den Brand zu löschen, sagte ein Sprecher der Küstenwache der Nachrichtenagentur AFP.

Die USA haben rund 54.000 Armeeangehörige in Japan stationiert, die meisten davon auf Okinawa.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Nicht nur Fisch am 1. Mai: Katholische Kirche in Polen lockert Vorgabe

Die katholische Kirche in Polen hat für den anstehenden Maifeiertag ihre Vorgabe gelockert, wonach freitags Fisch gegessen werden soll. Da der Tag der Arbeit in diesem Jahr auf einen Freitag falle, sei er der Auftakt zu einem langen Wochenende, das für Familientreffen genutzt werden könne, erklärte der Warschauer Erzbischof Adrian Galbas am Samstag. Er hebe deshalb die Fleischabstinenz für den kommenden Freitag für alle Gläubigen "innerhalb der Grenzen des Erzbistums Warschau" auf.

Trump-Regierung will Todesstrafe ausweiten und Erschießungskommandos zulassen

Das US-Justizministerium will die Todesstrafe für Schwerverbrechen auf Bundesebene ausweiten und dafür die Hinrichtungsmethoden unter anderem um Erschießungskommandos erweitern. "Die vorherige Regierung ist ihrer Pflicht, das amerikanische Volk zu schützen, nicht nachgekommen, indem sie sich weigerte, die Höchststrafe gegen die gefährlichsten Verbrecher, darunter Terroristen, Kindermörder und Polizistenmörder zu verhängen", erklärte Justizminister Todd Blanche am Freitag.

US-Staatsanwältin stellt Ermittlungen gegen Notenbankchef Powell ein

Die US-Justiz hat die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Notenbankchef Jerome Powell eingestellt und damit den Weg für die Ernennung eines Nachfolgers freigemacht. Staatsanwältin Jeanine Pirro erklärte am Freitag in Onlinediensten, statt der Justiz werde nun die interne Aufsicht der Federal Reserve (Fed) die Kosten für die Renovierung des Notenbankgebäudes untersuchen. Dementsprechend habe sie angewiesen, die Ermittlungen gegen Powell nun einzustellen.

Signal-Hack: Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Spionageverdachts

Wegen der Angriffswelle auf Nutzer des Messengerdienstes Signal aus Politik, Behörden und Medien ermittelt die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Es gehe um den Anfangsverdacht der Spionage, sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde am Freitag. Demnach wurden die Ermittlungen schon im Februar eingeleitet, als deutsche Sicherheitsbehörden erstmals öffentlich vor den Angriffen gewarnt hatten.

Textgröße ändern: