Pallade Veneta - Mit falschen Testamenten als Millionenerbe ausgegeben: Haftstrafe in Kassel

Mit falschen Testamenten als Millionenerbe ausgegeben: Haftstrafe in Kassel


Mit falschen Testamenten als Millionenerbe ausgegeben: Haftstrafe in Kassel
Mit falschen Testamenten als Millionenerbe ausgegeben: Haftstrafe in Kassel / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

In einem Berufungsprozess um das versuchte Erschleichen eines Millionenerbes ist ein Mann vom Landgericht im hessischen Kassel zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten am Mittwoch unter anderem wegen dreifacher Urkundenfälschung schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. In einem ersten Prozess vor dem Amtsgericht Kassel war der Mann zu einem Jahr und elf Monaten Haft verurteilt worden.

Textgröße ändern:

Die Anklage warf dem 53-Jährigen vor, sich im Jahr 2020 als Alleinerbe einer verstorbenen Frau ausgegeben zu haben, um Zugriff auf deren Nachlass im Wert von rund 4,3 Millionen Euro zu erhalten. Hierfür soll er insgesamt drei gefälschte Testamente vorgelegt haben - eines maschinenschriftlich und zwei handschriftlich. So habe er versucht, einen Erbschein für das Millionenvermögen zu erlangen. Dies sei ihm aber nicht gelungen.

Gegen das Urteil des Amtsgerichts vom Februar 2025 gingen sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung in Berufung. Der Angeklagte nahm seine Berufung für die handschriftlichen Testamente am Mittwoch zurück. Daneben räumte er ein, dass auch das maschinenschriftliche Testament gefälscht war.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Suche nach Erdbeben-Überlebenden in Venezuela: Vater und Sohn gerettet

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela suchen Rettungsmannschaften in einem Wettlauf mit der Zeit in den Trümmern eingestürzter Gebäude weiter nach Überlebenden. Der Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, bezifferte die Zahl der Toten am Sonntag auf 1450, tausende Menschen wurden verletzt. Doch es gab auch Lichtblicke: Ein Vater und sein Sohn wurden am Sonntag in Caraballeda lebend aus den Trümmern geborgen.

Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Tandemsprung absolvieren

Sie wollten nur einen Tandem-Fallschirmsprung absolvieren: Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im Osten Frankreichs sind alle zehn Passagiere sowie der Pilot ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben des örtlichen Präfekten am Sonntag in der Nähe von Nancy. Nach Angaben der französischen Flugsicherheitsbehörde BEA handelt sich um eines der folgenschwersten Unglücke mit einem Kleinflugzeug in Frankreich. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Baby aus Krankenhaus in NRW entführt: Polizei nimmt 18-Jährige fest

Nach der zwischenzeitlichen Entführung eines Neugeborenen aus einem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei eine 18-jährige Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft Hagen und die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Sonntagabend mitteilten, wurde die Lüdenscheiderin am Nachmittag nach einer Reihe von Hinweisen gefasst. Das sieben Tage alte Baby war am Samstag nach knapp einer Stunde in einem Parkhaus entdeckt und in die Klinik in Lüdenscheid zurückgebracht worden.

Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Fallschirmsprung absolvieren

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges mit Teilnehmern eines Fallschirmspringkurses an Bord sind im Osten Frankreichs alle elf Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben des örtlichen Präfekten am Sonntag in der Nähe von Nancy - zehn Passagiere und der Pilot starben dabei. Es handelt sich um eines der folgenschwersten Unglücke mit einem Kleinflugzeug in Frankreich.

Textgröße ändern: