Pallade Veneta - Berlin: Autofahrer beißt Beifahrer Fingerkuppe ab und verursacht tödlichen Unfall

Berlin: Autofahrer beißt Beifahrer Fingerkuppe ab und verursacht tödlichen Unfall


Berlin: Autofahrer beißt Beifahrer Fingerkuppe ab und verursacht tödlichen Unfall
Berlin: Autofahrer beißt Beifahrer Fingerkuppe ab und verursacht tödlichen Unfall / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Ein Autofahrer soll seinem Beifahrer in Berlin während der Fahrt eine Fingerkuppe abgebissen und anschließend mehrere Unfälle verursacht haben, bei denen ein Radfahrer starb. Nach Angaben der Polizei in der Hauptstadt ereignete sich das Geschehen am Sonntag, der Fahrer flüchtete danach nach Brandenburg. Demnach gab es zudem noch mehrere Verletzte.

Textgröße ändern:

Wie die Beamten im Kurzbotschaftendienst X mitteilten, soll der Mann seinem Beifahrer am Sonntagmittag in Berlin-Lichterfelde zunächst die Fingerkuppe abgebissen haben. Dabei sei er mit seinem Auto an einer Kreuzung in ein Fußgängergitter gefahren, an dem sich zwei Menschen aufhielten. Diese wurden verletzt und kamen ebenso wie der Beifahrer zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

Anschließend flüchtete der Fahrer mit dem Auto über die Landessgrenze bis in den Landkreis Potsdam-Mittelmark, wo er nach ersten Informationen erneut von der Straße abkam und einen Radfahrer tödlich verletzte. Außerdem musste ein Fußgänger dem Wagen ausweichen und verletzte sich dabei leicht. Erst nach einer weiteren Flucht zu Fuß wurde der Verdächtige demnach festgenommen.

Nähere Angaben zu dem Fahrer, den übrigen Betroffenen sowie den möglichen Hintergründen des Geschehens machten die Beamten zunächst nicht. Es liefen gemeinsame Ermittlungen der Polizei in Berlin und Brandenburg, hieß es.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Suche nach Erdbeben-Überlebenden in Venezuela: Vater und Sohn gerettet

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela suchen Rettungsmannschaften in einem Wettlauf mit der Zeit in den Trümmern eingestürzter Gebäude weiter nach Überlebenden. Der Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, bezifferte die Zahl der Toten am Sonntag auf 1450, tausende Menschen wurden verletzt. Doch es gab auch Lichtblicke: Ein Vater und sein Sohn wurden am Sonntag in Caraballeda lebend aus den Trümmern geborgen.

Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Tandemsprung absolvieren

Sie wollten nur einen Tandem-Fallschirmsprung absolvieren: Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im Osten Frankreichs sind alle zehn Passagiere sowie der Pilot ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben des örtlichen Präfekten am Sonntag in der Nähe von Nancy. Nach Angaben der französischen Flugsicherheitsbehörde BEA handelt sich um eines der folgenschwersten Unglücke mit einem Kleinflugzeug in Frankreich. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Baby aus Krankenhaus in NRW entführt: Polizei nimmt 18-Jährige fest

Nach der zwischenzeitlichen Entführung eines Neugeborenen aus einem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei eine 18-jährige Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft Hagen und die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Sonntagabend mitteilten, wurde die Lüdenscheiderin am Nachmittag nach einer Reihe von Hinweisen gefasst. Das sieben Tage alte Baby war am Samstag nach knapp einer Stunde in einem Parkhaus entdeckt und in die Klinik in Lüdenscheid zurückgebracht worden.

Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Fallschirmsprung absolvieren

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges mit Teilnehmern eines Fallschirmspringkurses an Bord sind im Osten Frankreichs alle elf Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben des örtlichen Präfekten am Sonntag in der Nähe von Nancy - zehn Passagiere und der Pilot starben dabei. Es handelt sich um eines der folgenschwersten Unglücke mit einem Kleinflugzeug in Frankreich.

Textgröße ändern: