Pallade Veneta - Reifen von mehr als 260 Autos zerstochen: Sonderkommission ermittelt in Bremen

Reifen von mehr als 260 Autos zerstochen: Sonderkommission ermittelt in Bremen


Reifen von mehr als 260 Autos zerstochen: Sonderkommission ermittelt in Bremen
Reifen von mehr als 260 Autos zerstochen: Sonderkommission ermittelt in Bremen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Unbekannte haben in Bremen mehrere Nächte in Folge an mehr als 260 Autos die Reifen zerstochen. Die Polizei in der Hansestadt richtete nach Angaben vom Donnerstag eine Sonderkommission ein, welche die Ermittlungen bündeln soll. Auch der Staatsschutz sei eingebunden, hieß es. Die Tatserie hatte in der Nacht zum Dienstag begonnen. Laut Polizei wurden dabei zahlreiche Automarken und -typen beschädigt.

Textgröße ändern:

"Ein gezieltes Vorgehen gegen bestimmte Fahrzeugarten ist bislang nicht erkennbar", betonten die Beamten. In der Nacht zum Donnerstag wurden demnach im Bremer Stadtteil Osterholz weitere rund 60 geparkte Autos beschädigt. In den vorangegangenen Nächten hatte es bereits jeweils dutzende abgestellte Fahrzeuge in den Stadtteilen Neustadt, Oberneuland und Horn-Lehe getroffen.

Die Sonderkommission ermittle "unter Hochdruck" und werte unter anderem Videoaufnahmen von Verdächtigen aus, erklärten die Beamten. Die Polizei verstärke "massiv die Präsenz in den Nächten" und setze "gezielt Streifen" ein. Zeugen würden um Hinweise gebeten, für Video- oder Fotoaufnahmen von verdächtigen Beobachtungen sei ein Portal geschaltet.

In der Nacht zum Donnerstag hatten Zeugen im Bereich der Tatorte demnach auch zwei zu Fuß flüchtende Männer beobachtet. Ein möglicher Zusammenhang zu den neuen Sachbeschädigungen werde ermittelt, hieß es. Weitere Angaben dazu oder zu möglichen Hintergründen der Tatserie machte die Polizei zunächst aber nicht.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: