Pallade Veneta - Nach Brandlegung in München entdeckter Toter als Tatverdächtiger identifiziert

Nach Brandlegung in München entdeckter Toter als Tatverdächtiger identifiziert


Nach Brandlegung in München entdeckter Toter als Tatverdächtiger identifiziert
Nach Brandlegung in München entdeckter Toter als Tatverdächtiger identifiziert / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Bei dem nach der Brandlegung im Münchner Norden entdeckten Toten handelt es sich laut Polizei um den Tatverdächtigen der Brandstiftung. "Das ist der Tatverdächtige", sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch auf Anfrage zur inzwischen abgeschlossenen Identifikation des Manns. Er könnte auch für eine "relativ unspezifische" Sprengstoffdrohung gegen das Oktoberfest verantwortlich sein, die zu einer zunächst bis 17.00 Uhr vorgesehenen Schließung des Festgeländes führte.

Textgröße ändern:

Polizei und Feuerwehr waren am Mittwochmorgen zu einem Feuer in einem Einfamilienhaus im Stadtteil Lerchenau am nördlichen Münchner Stadtrand gerufen worden. In der Nähe am Lerchenauer Sees wurde bald danach ein schwer verletzter Mann aufgefunden, der kurz nach dem Auffinden starb. Dies sei der Tatverdächtige, sagte die Sprecherin der Münchner Polizei.

Die Ermittler gehen demnach weiter von einem Familienstreit als Hintergrund der Brandlegung aus. In dem Einfamilienhaus wurden außerdem Sprengfallen gefunden. Noch unklar war der Aufenthaltsort eines vermissten Menschen, von dem laut Polizei aber keine Gefahr ausgehen sollte.

Im Zusammenhang mit der Brandlegung und den Sprengfallen wurde das Gelände des Oktoberfests in der Münchner Innenstadt zunächst bis 17.00 Uhr gesperrt. Dabei handelte es sich der Polizeisprecherin zufolge um eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund der unspezifischen Sprengstoffdrohung.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

US-Organisationen warnen vor Risiken bei Reisen zur Fußball-WM in den USA

Mehr als 120 US-Organisationen haben Fußballfans und andere USA-Reisende vor "schweren Verletzungen ihrer Rechte" während der Fußball-WM gewarnt. Die Bürgerrechtsorganisation ACLU begründete die Warnung an "Fans, Spieler, Journalisten und andere Besucher" am Donnerstag mit dem "drakonischen einwanderungs- und menschenrechtsfeindlichen Kurs" der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Der Weltfußballverband Fifa müsse deshalb dringend Druck auf die US-Regierung ausüben.

Italienische Blauhelmsoldaten ersetzen beschädigte Jesus-Statue im Libanon

Italienische Blauhelmsoldaten haben eine von israelische Soldaten beschädigte Jesus-Statue im Libanon ersetzt. Wie die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni am Donnerstag mitteilte, hatte das italienische Kontingent der UN-Mission Unifil die Idee, "dem libanesischen Dorf Debl ein neues Kruzifix zu spenden". Die Errichtung der neuen Statue sei "eine kraftvolle Botschaft der Hoffnung, des Dialogs und des Friedens".

Südafrikas Polizeichef in Korruptionsaffäre suspendiert

Südafrikas nationaler Polizeichef Fannie Masemola ist von Präsident Cyril Ramaphosa im Zuge einer Korruptionsaffäre suspendiert worden. "Angesichts der Schwere der Vorwürfe und der entscheidenden Rolle, die der nationale Polizeichef spielt, habe ich in Absprache mit General Masemola beschlossen, dass er bis zum Abschluss des Verfahrens als vorläufig suspendiert gilt," sagte Ramaphosa am Donnerstag vor Journalisten in Johannesburg. Er ernannte die Finanzchefin der Polizei, Puleng Dimpane, zur Interims-Polizeichefin.

Schleswig-Holstein: Niederlage für Nius im Rechtsstreit mit Ministerpräsident

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig-Holstein hat eine Beschwerde des Nachrichtenportals Nius im Zusammenhang mit Aussagen von Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) in der ZDF-Sendung "Markus Lanz" zurückgewiesen. Amtspersonen könnten insbesondere in Talkrunden als Parteipolitiker oder politisch handelnde Privatpersonen auftreten, so das OVG in seinem Beschluss vom Donnerstag. Damit käme ihnen das Recht auf Meinungsfreiheit zu.

Textgröße ändern: