Pallade Veneta - Schwarzfahrer in ICE verursacht Vollbremsung bei 280 Stundenkilometern

Schwarzfahrer in ICE verursacht Vollbremsung bei 280 Stundenkilometern


Schwarzfahrer in ICE verursacht Vollbremsung bei 280 Stundenkilometern
Schwarzfahrer in ICE verursacht Vollbremsung bei 280 Stundenkilometern / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Offenbar aus Frust über seine aufgeflogene Schwarzfahrt hat ein Mann in einem ICE zwischen Berlin und München eine Vollbremsung ausgelöst. Der 22-Jährige stieg am frühen Dienstagmorgen am Berliner Hauptbahnhof in den Zug, wie die Bundespolizei am Donnerstag in Nürnberg mitteilte.

Textgröße ändern:

Als eine Zugbegleiterin feststellte, dass er kein Ticket gelöst hatte, kündigte sie ihm an, dass sie die Bundespolizei für den nächsten Halt in München anfordern müsse. Mit der Bemerkung, dass ihm die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt zu "streng" sei, stand der 22-Jährige von seinem Platz auf und schlug die Glasscheibe ein, hinter der sich die Notbremse befindet.

Anschließend betätigte er die Bremse, so dass der Zug bei einer Geschwindigkeit von 280 Kilometern pro Stunde eine Vollbremsung einlegte. Alle 320 Insassen des Zugs blieben laut Bundespolizei unverletzt.

Ein 50-jähriger Bundeswehrsoldat stellte den Schwarzfahrer daraufhin und übergab ihn bei einem Sonderhalt im bayerischen Ingolstadt der Polizei. Diese ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Missbrauchs von Notrufen, Sachbeschädigung und wegen des Erschleichens von Leistungen.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Französischer Ex-Minister Lang wegen Epstein-Kontakten unter Druck

Der ehemalige französische Kulturminister Jack Lang ist wegen seiner häufigen Kontakte zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck geraten. "Einen Mäzen anzufragen, ist doch keine Straftat", sagte der 86-Jährige am Mittwoch dem Sender BFM. Er hatte zuvor eingeräumt, sich persönlich von Epstein für eine finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 58.000 Euro für einen Film über seine Amtszeit eingesetzt zu haben. Der Film wurde allerdings nicht verwirklicht.

Mann betäubt und durch Brand getötet: Memminger Mordurteil gegen Ehefrau bestätigt

Sie betäubte ihren Mann mit Schlafmitteln und setzte dann die Wohnung in Brand: Das Mordurteil gegen eine Frau aus Bayern ist nun rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wies die Revision der Angeklagten zurück, wie das Landgericht Memmingen am Mittwoch mitteilte. Es stellte auch die besondere Schwere der Schuld fest, womit eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren quasi ausgeschlossen ist.

Urteil in Ungarn: Acht Jahre Haft für deutsche Aktivistin Maja T. wegen Angriffs auf Rechtsextreme

Im Prozess um einen Angriff auf Rechtsextremisten in Ungarn ist die deutsche Aktivistin Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Budapest befand die 25-jährige nicht-binäre Person am Mittwoch für schuldig, die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten angegriffen zu haben. Unterstützer von Maja T. sowie Vertreter von Linken und SPD prangerten einen politischen "Schauprozess" an.

Minneapolis: US-Regierung zieht 700 Einsatzkräfte ab

Gut zehn Tage nach den tödlichen Schüssen auf den US-Bürger Alex Pretti in Minneapolis hat die US-Regierung den sofortigen Abzug von 700 Einsatzkräften aus dem Bundesstaat Minnesota angekündigt. Der Grenzbeauftragte von Präsident Donald Trump, Tom Homan, sagte am Mittwoch in Minneapolis, dazu gehörten Angehörige der Einwanderungsbehörde ICE wie auch der Grenzschutzagentur CBP.

Textgröße ändern: