Pallade Veneta - Sturmflut über Teilen Norddeutschlands: Störungen im Fährverkehr

Sturmflut über Teilen Norddeutschlands: Störungen im Fährverkehr


Sturmflut über Teilen Norddeutschlands: Störungen im Fährverkehr
Sturmflut über Teilen Norddeutschlands: Störungen im Fährverkehr / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP/Archiv

Ein Sturm ist über Teile Norddeutschlands hinweggezogen und hat für Störungen im Fährverkehr gesorgt. Die Fährverbindung zwischen Rostock in Mecklenburg-Vorpommern und Gedser in Dänemark wurde nach Angaben des Betreibers Scandlines am Sonntag komplett gestrichen. Auch an der Nordsee, zwischen Dagebüll in Schleswig-Holstein und den Nordseeinseln Amrum und Föhr fielen einige Fähren aus oder die Zeiten verschoben sich.

Textgröße ändern:

Der Fährbetrieb zu den Halligen wurde ebenfalls vorübergehend eingestellt. Die Fähre nach Sylt fuhr unregelmäßig. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hatte zuvor vor einer Sturmflutgefahr an der Nordseeküste gewarnt. Das Hochwasser an der Nordseeküste sowie in Bremen und Hamburg könnte bis zu zwei Meter über Normalwert steigen, erklärte die Behörde.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Sonntag an der Nordsee sowie auf Fehmarn stürmische Böen und Sturmböen bis zu 85 Stundenkilometer, vereinzelt auch schwere Sturmböen bis 100 Stundenkilometer vorausgesagt. In der Gemeinde Harlesiel wurde vorsorglich der gesamte Strand- und Campingplatzbereich geräumt. Am Ende sei die Lage "nicht so schlimm" gewesen, schrieb die Gemeinde am Sonntag in den sozialen Medien.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Urteil in Ungarn: Acht Jahre Haft für deutsche Aktivistin Maja T. wegen Angriffs auf Rechtsextreme

Im Prozess um einen Angriff auf Rechtsextremisten in Ungarn ist die deutsche Aktivistin Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Budapest befand die 25-jährige nicht-binäre Person am Mittwoch für schuldig, die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten angegriffen zu haben. Unterstützer von Maja T. sowie Vertreter von Linken und SPD prangerten einen politischen "Schauprozess" an.

Minneapolis: US-Regierung zieht 700 Einsatzkräfte ab

Gut zehn Tage nach den tödlichen Schüssen auf den US-Bürger Alex Pretti in Minneapolis hat die US-Regierung den sofortigen Abzug von 700 Einsatzkräften aus dem Bundesstaat Minnesota angekündigt. Der Grenzbeauftragte von Präsident Donald Trump, Tom Homan, sagte am Mittwoch in Minneapolis, dazu gehörten Angehörige der Einwanderungsbehörde ICE wie auch der Grenzschutzagentur CBP.

Lange Haftstrafen für Schleusungen von Chinesinnen zur Prostitution in Hessen

Weil sie Frauen aus China zur Prostitution nach Deutschland schleusten und Steuern hinterzogen, hat das Landgericht Wiesbaden drei Angeklagte zu langen Haftstrafen verurteilt. Die beiden Hauptangeklgten sollen für siebeneinhalb Jahre sowie sechs Jahre und drei Monate ins Gefängnis, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte. Ein dritter Angeklagter erhielt eine Strafe von drei Jahren und neun Monaten.

Mette-Marits Sohn gesteht "viel Sex, viel Drogen und viel Alkohol"

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby ein Leben im Exzess mit "viel Sex, viel Drogen und viel Alkohol" gestanden. Grund dafür sei sein "extrem hohes Bedürfnis nach Anerkennung", sagte der 29-Jährige am Mittwoch unter Tränen vor Gericht in Oslo. Die Vergewaltigungsvorwürfe wies er zugleich erneut zurück.

Textgröße ändern: