Pallade Veneta - Totes Kind auf Bahngleisen in Hamburg: Polizei geht von Kollision mit S-Bahn aus

Totes Kind auf Bahngleisen in Hamburg: Polizei geht von Kollision mit S-Bahn aus


Totes Kind auf Bahngleisen in Hamburg: Polizei geht von Kollision mit S-Bahn aus
Totes Kind auf Bahngleisen in Hamburg: Polizei geht von Kollision mit S-Bahn aus / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach dem Fund eines toten Sechsjährigen auf einer Bahnstrecke in Hamburg geht die Polizei von einem Zusammenstoß mit einer S-Bahn aus. Es handle sich nach derzeitigem Ermittlungsstand um "ein Unfallgeschehen", teilten die Beamten am Montag in der Hansestadt mit. Der Junge war am Sonntag von einer Passantin in einem Gleisbett im Stadtteil Wilhelmsburg entdeckt worden. Zunächst waren die Abläufe laut Ermittlern teils unklar.

Textgröße ändern:

Etwa zeitgleich mit dem Notruf der Frau erreichte die Polizei nach Angaben vom Montag die Meldung, dass in unmittelbarer Nähe des Fundorts ein Junge vermisst wurde. Bei diesem handelte es sich um den tödlich verletzten Sechsjährigen. Angehörige des Kinds wurden noch vor Ort von psychologisch geschulten Kriseninterventionskräften betreut.

Nach Angaben der Bundespolizei hatten die Eltern ihren Sohn vermisst gemeldet. Mutmaßlich durch den Zusammenstoß mit einer S-Bahn wurde der Junge so schwer verletzt, dass jede Hilfe zu spät kam. Alle Wiederbelebungsversuche blieben vergeblich. Laut Landespolizei bemerkte die Passantin das leblose Kind von einer Fußgängerbrücke aus. Die Ermittlungen dauerten an.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Urteil in Ungarn: Acht Jahre Haft für deutsche Aktivistin Maja T. wegen Angriffs auf Rechtsextreme

Im Prozess um einen Angriff auf Rechtsextremisten in Ungarn ist die deutsche Aktivistin Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Budapest befand die 25-jährige nicht-binäre Person am Mittwoch für schuldig, die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten angegriffen zu haben. Unterstützer von Maja T. sowie Vertreter von Linken und SPD prangerten einen politischen "Schauprozess" an.

Minneapolis: US-Regierung zieht 700 Einsatzkräfte ab

Gut zehn Tage nach den tödlichen Schüssen auf den US-Bürger Alex Pretti in Minneapolis hat die US-Regierung den sofortigen Abzug von 700 Einsatzkräften aus dem Bundesstaat Minnesota angekündigt. Der Grenzbeauftragte von Präsident Donald Trump, Tom Homan, sagte am Mittwoch in Minneapolis, dazu gehörten Angehörige der Einwanderungsbehörde ICE wie auch der Grenzschutzagentur CBP.

Lange Haftstrafen für Schleusungen von Chinesinnen zur Prostitution in Hessen

Weil sie Frauen aus China zur Prostitution nach Deutschland schleusten und Steuern hinterzogen, hat das Landgericht Wiesbaden drei Angeklagte zu langen Haftstrafen verurteilt. Die beiden Hauptangeklgten sollen für siebeneinhalb Jahre sowie sechs Jahre und drei Monate ins Gefängnis, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte. Ein dritter Angeklagter erhielt eine Strafe von drei Jahren und neun Monaten.

Mette-Marits Sohn gesteht "viel Sex, viel Drogen und viel Alkohol"

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby ein Leben im Exzess mit "viel Sex, viel Drogen und viel Alkohol" gestanden. Grund dafür sei sein "extrem hohes Bedürfnis nach Anerkennung", sagte der 29-Jährige am Mittwoch unter Tränen vor Gericht in Oslo. Die Vergewaltigungsvorwürfe wies er zugleich erneut zurück.

Textgröße ändern: