Pallade Veneta - Viersitzer mit über 1000 PS: Ferrari enthüllt Details zu erstem E-Auto "Elettrica"

Viersitzer mit über 1000 PS: Ferrari enthüllt Details zu erstem E-Auto "Elettrica"


Viersitzer mit über 1000 PS: Ferrari enthüllt Details zu erstem E-Auto "Elettrica"
Viersitzer mit über 1000 PS: Ferrari enthüllt Details zu erstem E-Auto "Elettrica" / Foto: MARCO BERTORELLO - AFP

Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari hat sein erstes vollelektrisches Modell vorgestellt, das im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll. Der Viersitzer "Elettrica" soll mehr als 1000 PS und eine Reichweite von 530 Kilometern haben, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der E-Ferrari richte sich vor allem an wohlhabende Kunden, die "nur elektrische Autos fahren und das Ferrari-Erlebnis haben wollen", sagte Ferrari-Chef Benedetto Vigna bei der Präsentation vor Investoren und Medien am Mittwochabend im Werk in Matanello.

Textgröße ändern:

Gleichwohl betonte er, dass Ferrari vorerst nicht vorhabe, komplett auf E-Autos umzusteigen. Bei "Elettrica" handele es sich um eine "Ergänzung der Produktpalette, nicht um eine Umstellung", sagte Vigna.

Der E-Ferrari kommt mit sehr niedriger Sitzposition, einem Fahrgestell aus recyceltem Aluminium und einem großen Motor an jedem der vier Räder daher. "Elettrica" soll binnen 2,5 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer beschleunigen können - die maximale Geschwindigkeit beträgt 310 Stundenkilometer. Die endgültige Version soll Anfang 2026 präsentiert werden. Ferrari machte keine Angaben zu einem Kaufpreis des neuen Modells.

Fast der Hälfte aller verkauften Ferraris sind bereits Hybrid-Modelle. Anders als die Autobauer Porsche, Lamborghini, Lotus und Rimac hat das italienische Unternehmen bisher aber noch keinen vollelektrischen Wagen im Angebot.

Die meisten technischen Innovationen für das neue Modell wurden intern entwickelt, darunter auch die integrierte Batterie. "Wenn wir dieses Fachwissen im Haus behalten, bleiben wir wettbewerbsfähig", sagte Produktchef Gianmaria Fulgenzi.

A.Fallone--PV

Empfohlen

"Für Juden unwählbar": Zentralrat kritisiert Linke für Israel-Beschlüsse

Nach dem Bundesparteitag der Linken hat sich der Zentralrat der Juden scharf von der Partei distanziert. "Die Linke leistet mit ihrer Beschlussfassung dem wachsenden Antisemitismus weiteren Vorschub", sagte der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, am Sonntag der "Welt". Er fügte hinzu: "Für Jüdinnen und Juden macht sie sich damit unwählbar."

"Haltet fest am Glauben": Heiner Wilmer als neuer Bischof von Münster eingeführt

Mit einem feierlichen Gottesdienst im St.-Paulus-Dom ist der neue katholische Bischof von Münster, Heiner Wilmer, am Sonntag in sein Amt eingeführt worden. "Seid nicht bange, seid standhaft, haltet fest am Glauben" appellierte er an die Gläubigen seines Bistums. Der 65 Jahre alte Wilmer war zuvor Bischof von Hildesheim und ist seit Februar auch Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz.

Heiner Wilmer als neuer Bischof von Münster eingeführt

Mit einem feierlichen Gottesdienst im St.-Paulus-Dom und der Übergabe der päpstlichen Ernennungsurkunde ist der neue katholische Bischof von Münster, Heiner Wilmer, am Sonntag in sein Amt eingeführt worden. Wilmer war zuvor Bischof von Hildesheim und ist seit Februar auch Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Er folgt in Münster auf Felix Genn.

77-Jähriger stirbt im Saarland nach Angriff von zwei Spendensammlerinnen

Zwei Spendensammlerinnen haben im saarländischen Illingen nach einem Streit einen Mann zu Boden gestoßen. Der 77-Jährige erlitt schwerste Kopfverletzungen, an denen er starb, wie die Polizei in Saarbrücken am Samstagabend mitteilte. Die beiden Frauen seien geflohen.

Textgröße ändern: