Pallade Veneta - Drei mutmaßliche Telefonbetrüger in Deutschland und Polen festgenommen

Drei mutmaßliche Telefonbetrüger in Deutschland und Polen festgenommen


Drei mutmaßliche Telefonbetrüger in Deutschland und Polen festgenommen
Drei mutmaßliche Telefonbetrüger in Deutschland und Polen festgenommen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Ermittler haben in Deutschland und in Polen drei mutmaßliche Telefonbetrüger festgenommen. In Warschau wurde dabei ein betrügerisches Callcenter zerschlagen, wie die Polizei im rheinland-pfälzischen Trier am Freitag mitteilte. Demnach wurden zwei Männer in Warschau und einer bei einer geplanten Geldübergabe im baden-württembergischen Winnenden verhaftet. Sie sollen ihre überwiegend älteren Opfer mit der Masche der Schockanrufe betrogen haben.

Textgröße ändern:

Teilweise sollen die Täter zur Bekräftigung ihres Lügengerüsts persönliche Informationen der Opfer benutzt haben, die sie aus kurz vorher veröffentlichten Traueranzeigen entnommen haben sollen. Die Ermittler dokumentierten zwölf Straftaten, die von dem in Polen zerschlagenen Callcenter ausgingen. Zu Geldübergaben kam es nicht.

Ende September kam es zu einem Betrugsversuch an einer 81-Jährigen aus Winnenden. Bei der Abholung des Geldes wurde ein 29-Jähriger festgenommen. Zeitgleich durchsuchten polnische Ermittler das Callcenter und nahmen die anderen beiden Männer fest.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Zugbegleiter nach Angriff bei Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz gestorben

Der bei einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz attackierte Zugbegleiter ist an seinen Verletzungen gestorben. Das teilte die Deutsche Bahn am Mittwoch in Berlin mit. "Wir alle bei der Deutsche Bahn verurteilen aufs Schärfste diesen schrecklichen Gewaltexzess und den völlig sinnlosen Tod des Kollegen. Wir alle müssen uns die Frage stellen, warum kommt es immer wieder zu solchen Gewaltausbrüchen", erklärte die Vorstandschefin der Deutschen Bahn, Evelyn Palla.

Ermittlungen zu versuchter Tötung in Baden-Württemberg: Finanzbeamter festgenommen

Im Zusammenhang mit einem versuchten Tötungsdelikt im baden-württembergischen Tamm wird nun auch gegen einen Finanzbeamten ermittelt. Es bestehe der dringende Verdacht, dass der Beamte der Finanzverwaltung Halterabfragen zu Kfz-Kennzeichen vorgenommen habe, teilte die Staatsanwaltschaft Heilbronn am Mittwoch mit. Er soll die Erkenntnisse weitergegeben und dadurch möglicherweise Ermittlungen gefährdet haben.

Durchsuchungen wegen Hasspostings in Fall von getötetem Polizisten aus Saarland

Mehr als fünf Monate nach der Tötung eines Polizisten im saarländischen Völklingen sind Ermittler gegen Hasspostings in diesem Zusammenhang vorgegangen. Seit der Tat im August seien über 330 mutmaßlich strafrechtlich relevante Postings im Internet dazu aufgetaucht, teilte die Landespolizeidirektion Saarland am Mittwoch mit. Aus diesem Grund seien acht Wohnungen im Saarland, in Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein durchsucht worden.

Toter 14-Jähriger in Nordrhein-Westfalen: Obduktion bestätigt Gewaltverbrechen

Der an einem See am Stadtrand von Dormagen tot aufgefundene 14-Jährige ist Opfer eines Verbrechens geworden. Er erlitt Stich- und Schnittverletzungen, wie die Polizei in Neuss und die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft am Dienstagabend nach der Obduktion der Leiche mitteilten. Der 14-Jährige starb demnach infolge dieser Verletzungen. Die Beamten gehen daher von einem Tötungsdelikt aus. Die Ermittlungen liefen "auf Hochtouren", hieß es.

Textgröße ändern: