Pallade Veneta - Urteil in Prozess um betrunken verursachten Unfall mit drei Toten rechtskräftig

Urteil in Prozess um betrunken verursachten Unfall mit drei Toten rechtskräftig


Urteil in Prozess um betrunken verursachten Unfall mit drei Toten rechtskräftig
Urteil in Prozess um betrunken verursachten Unfall mit drei Toten rechtskräftig / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Rund 16 Monate nach einem betrunken verursachten Autounfall mit drei Toten in Sachsen-Anhalt ist das Urteil gegen den Verursacher rechtskräftig. Er muss für zwei Jahre in Haft, wie das Landgericht Halle an der Saale am Mittwoch mitteilte. Demnach wies es die Berufung des Angeklagten zurück. Da er auf weitere Rechtsmittel verzichtete, ist das Urteil nun rechtskräftig.

Textgröße ändern:

Das Amtsgericht Naumburg hatte den heute 44-Jährigen im März wegen fahrlässiger Tötung in drei Fällen und fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung zu zwei Jahren Haft verurteilt. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er am 30. Juni 2024 auf einem Fest in Naumburg im Ausschank gearbeitet und kurz vor seinem Feierabend er mit seinen späteren vier Mitfahrern mit Likör angestoßen hatte.

Schon zuvor hatte der Angeklagte Alkohol getrunken, was seine Mitfahrer nicht wussten. Als er in der Nacht zum 1. Juli 2024 das Fest mit seinen Mitfahrern verließ, hatte er mindestens 0,98 Promille Alkohol im Blut. Seine Fahruntüchtigkeit hätte er laut Urteil erkennen müssen.

Als der 44-Jährige mit seinen vier Mitfahrern aufbrach, blieben die drei auf der Rückbank unangeschnallt. In einer Doppelkurve kam das Auto von der Straße ab und prallte gegen einen Streugutbehälter sowie zwei Bäume. Durch den Unfall wurde das Dach massiv eingedrückt. Dadurch kamen die drei Mitfahrer auf dem Rücksitz ums Leben. Sie erlagen ihren Verletzungen noch vor Ort.

Die tödlichen Verletzungen hätten sie auch dann erlitten, wenn sie angeschnallt gewesen wären. Der 44-Jährige und eine Frau auf dem Beifahrersitz wurden verletzt. In dem Berufungsverfahren vor dem Landgericht ging es lediglich darum, über eine neue Strafhöhe zu entscheiden.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: