Pallade Veneta - Waffenfund bei Jugendlichem auf Ostseeinsel Fehmarn: Staatsschutz ermittelt

Waffenfund bei Jugendlichem auf Ostseeinsel Fehmarn: Staatsschutz ermittelt


Waffenfund bei Jugendlichem auf Ostseeinsel Fehmarn: Staatsschutz ermittelt
Waffenfund bei Jugendlichem auf Ostseeinsel Fehmarn: Staatsschutz ermittelt / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

In Schleswig-Holstein ermittelt der Staatsschutz nach dem Fund von scharfen Schusswaffen und Chemikalien bei einem Jugendlichen auf der Ostseeinsel Fehmarn. Ein politisch motivierter Hintergrund sei derzeit nicht auszuschließen, teilten die Polizei in Lübeck und die Staatsanwaltschaft Flensburg am Donnerstag mit. Ob und gegebenenfalls wie die beschlagnahmten Waffen und Materialien zum Einsatz kommen sollten, werde noch ermittelt.

Textgröße ändern:

Die Waffen und anderen Gegenstände wurden den Angaben zufolge bereits in der vergangenen Woche nach einem Hinweis an der Wohnadresse des nicht näher beschriebenen Jugendlichen in einem Haus auf Fehmarn entdeckt und beschlagnahmt. Am Donnerstag fanden demnach weitere Durchsuchungen bei drei Jugendlichen im Kreis Ostholstein statt, die mit ihm in Verbindung gestanden haben sollen. Auch bei ihnen wurden etwa Waffenbauteile beschlagnahmt.

Laut Ermittlern wurden bei dem Hauptverdächtigen auf Fehmarn außer Waffen und Chemikalien auch Munition sowie ebenfalls Waffenbauteile gefunden. Gegen ihn wird wegen des Anfangsverdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat sowie wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontroll- und das Sprengstoffgesetz ermittelt. Auch gegen die anderen drei Beschuldigten wird ermittelt. Alle Verdächtigen sind deutsche Staatsbürger, weitere Angaben wurden zunächst nicht gemacht.

U.Paccione--PV

Empfohlen

US-Organisationen warnen vor Risiken bei Reisen zur Fußball-WM in den USA

Mehr als 120 US-Organisationen haben Fußballfans und andere USA-Reisende vor "schweren Verletzungen ihrer Rechte" während der Fußball-WM gewarnt. Die Bürgerrechtsorganisation ACLU begründete die Warnung an "Fans, Spieler, Journalisten und andere Besucher" am Donnerstag mit dem "drakonischen einwanderungs- und menschenrechtsfeindlichen Kurs" der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Der Weltfußballverband Fifa müsse deshalb dringend Druck auf die US-Regierung ausüben.

Italienische Blauhelmsoldaten ersetzen beschädigte Jesus-Statue im Libanon

Italienische Blauhelmsoldaten haben eine von israelische Soldaten beschädigte Jesus-Statue im Libanon ersetzt. Wie die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni am Donnerstag mitteilte, hatte das italienische Kontingent der UN-Mission Unifil die Idee, "dem libanesischen Dorf Debl ein neues Kruzifix zu spenden". Die Errichtung der neuen Statue sei "eine kraftvolle Botschaft der Hoffnung, des Dialogs und des Friedens".

Südafrikas Polizeichef in Korruptionsaffäre suspendiert

Südafrikas nationaler Polizeichef Fannie Masemola ist von Präsident Cyril Ramaphosa im Zuge einer Korruptionsaffäre suspendiert worden. "Angesichts der Schwere der Vorwürfe und der entscheidenden Rolle, die der nationale Polizeichef spielt, habe ich in Absprache mit General Masemola beschlossen, dass er bis zum Abschluss des Verfahrens als vorläufig suspendiert gilt," sagte Ramaphosa am Donnerstag vor Journalisten in Johannesburg. Er ernannte die Finanzchefin der Polizei, Puleng Dimpane, zur Interims-Polizeichefin.

Schleswig-Holstein: Niederlage für Nius im Rechtsstreit mit Ministerpräsident

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig-Holstein hat eine Beschwerde des Nachrichtenportals Nius im Zusammenhang mit Aussagen von Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) in der ZDF-Sendung "Markus Lanz" zurückgewiesen. Amtspersonen könnten insbesondere in Talkrunden als Parteipolitiker oder politisch handelnde Privatpersonen auftreten, so das OVG in seinem Beschluss vom Donnerstag. Damit käme ihnen das Recht auf Meinungsfreiheit zu.

Textgröße ändern: