Pallade Veneta - Hitlergruß-Posting: AfD-Europapolitiker Bystron zu Geldstrafe verurteilt

Hitlergruß-Posting: AfD-Europapolitiker Bystron zu Geldstrafe verurteilt


Hitlergruß-Posting: AfD-Europapolitiker Bystron zu Geldstrafe verurteilt
Hitlergruß-Posting: AfD-Europapolitiker Bystron zu Geldstrafe verurteilt / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Der AfD-Europapolitiker Petr Bystron ist wegen des Postings einer Fotomontage mit dem verbotenen Hitlergruß zu einer Geldstrafe von 11.250 Euro verurteilt worden. Bystron habe eine Strafe über 90 Tagessätze wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen bekommen, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts München am Freitag. Bystron war vor dem Amtsgericht gegen einen entsprechenden Strafbefehl der Staatsanwaltschaft vorgegangen, weshalb es zum Prozess kam.

Textgröße ändern:

Bystron hatte zum Abschied des früheren ukrainischen Botschafters in Deutschland, Andrij Melnyk, eine Fotocollage in sozialen Netzwerken mit der Überschrift "Deutsche Politiker winken zum Abschied" veröffentlicht. Darauf waren unter anderem die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Altbundeskanzler Olaf Scholz, der frühere SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (beide SPD) und Altbundespräsident Christian Wulff zu sehen.

Die Montage der Bilder wirkte so, als würden mehrere der Abgebildeten den Hitlergruß zeigen. Wegen Ermittlungen in der Sache wurde Bystrons Immunität als Abgeordneter aufgehoben. Bystron sitzt seit 2024 im Europaparlament, davor war er Bundestagsabgeordneter.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Leeres Auto rollt los: 77-Jähriger stirbt nach Unfall in Bayern

In Bayern ist ein Mann nach einem Unfall mit einem losrollenden leeren Auto gestorben. Der 77-Jährige kam am Mittwochmittag in der Gemeinde Castell mit dem Fuß unter einen Reifen des Fahrzeugs, das sich aus noch ungeklärter Ursache in Bewegung gesetzt hatte, wie die Polizei am Donnerstag in Würzburg mitteilte. Daraufhin wurde sein linkes Bein unter dem Reifen eingeklemmt.

Papst Leo XIV. zum Abschluss von Spanien-Reise auf Kanaren eingetroffen

Zum Abschluss seiner einwöchigen Spanien-Reise ist Papst Leo XIV. auf den Kanaren eingetroffen. Das Flugzeug des Oberhaupts der katholischen Kirche landete am Donnerstag um 11.40 Uhr auf dem Militärflughafen von Gran Canaria. Nach seiner Ankunft wollte Leo direkt zum Hafen von Arguineguín weiterreisen, um dort der Migranten zu gedenken, die auf ihrer gefährlichen Überfahrt über den Atlantik ums Leben gekommen sind.

Kollegin bei Floßfahrt sexuell belästigt: Anklage gegen Berliner Polizisten

Wegen mutmaßlicher sexueller Belästigung einer Kollegin hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen Berliner Polizisten erhoben. Der 29-Jährige soll die Frau bei einem Betriebsausflug mit einem Floß im August 2025 unsittlich berührt haben, wie die Anklagebehörde am Donnerstag in der Hauptstadt mitteilte.

Thailand: Zwei chinesische Uiguren wegen Anschlags auf Schrein zum Tode verurteilt

Knapp elf Jahre nach einem tödlichen Anschlag auf einen hinduistischen Schrein in Bangkok hat ein thailändisches Gericht am Donnerstag zwei chinesische Uiguren zum Tode verurteilt. Die beiden Männer wurden von dem Gericht in der thailändischen Hauptstadt wegen vorsätzlichen und wegen versuchten Mords schuldig gesprochen. Die Verteidigung der beiden Uiguren kündigte Berufung an.

Textgröße ändern: