Pallade Veneta - 200 ungeladene Gäste: Teenager-Party in Bremen eskaliert

200 ungeladene Gäste: Teenager-Party in Bremen eskaliert


200 ungeladene Gäste: Teenager-Party in Bremen eskaliert
200 ungeladene Gäste: Teenager-Party in Bremen eskaliert / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Eine von einer 17-Jährigen geplante kleine Hausparty ist in Bremen mit 200 ungeladenen Gästen eskaliert. Offenbar sei die Party über soziale Medien publik geworden und habe so viele ungebetene Jugendliche angezogen, teilte die Polizei in der Hansestadt am Sonntag mit. Am Ende war ein größerer Polizeieinsatz mit zwölf Streifenwagen nötig, um den anhaltenden Ansturm auf das Fest zu beenden.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge alarmierten Anwohner wegen lauter Musik und Lärm in ihrer Straße die Polizei. Diese musste zunächst die Grundstückseinfahrt sperren, da immer mehr ungebetene Gäste eintrafen und durch den Garten auf das Gelände gingen. Während der Party sei es zunächst nur zu Verschmutzungen im Haus gekommen, außerdem sei der jungen Gastgeberin Geld aus ihrem Geldbeutel gestohlen worden.

Nachdem der erste Ansturm an Gästen vorbei war, seien nach Mitternacht erneut bis zu 60 laut pöbelnde Jugendliche erschienen. Diese wollten laut Polizei weiterfeiern und traten dabei eine Terrassentür ein. Das Großaufgebot der Polizei habe die Jugendlichen nach Personenkontrollen zur nahe gelegenen Bahnhaltestelle geleitet. Es seien außerdem Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Diebstahls aufgenommen worden

F.Dodaro--PV

Empfohlen

US-Organisationen warnen vor Risiken bei Reisen zur Fußball-WM in den USA

Mehr als 120 US-Organisationen haben Fußballfans und andere USA-Reisende vor "schweren Verletzungen ihrer Rechte" während der Fußball-WM gewarnt. Die Bürgerrechtsorganisation ACLU begründete die Warnung an "Fans, Spieler, Journalisten und andere Besucher" am Donnerstag mit dem "drakonischen einwanderungs- und menschenrechtsfeindlichen Kurs" der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Der Weltfußballverband Fifa müsse deshalb dringend Druck auf die US-Regierung ausüben.

Italienische Blauhelmsoldaten ersetzen beschädigte Jesus-Statue im Libanon

Italienische Blauhelmsoldaten haben eine von israelische Soldaten beschädigte Jesus-Statue im Libanon ersetzt. Wie die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni am Donnerstag mitteilte, hatte das italienische Kontingent der UN-Mission Unifil die Idee, "dem libanesischen Dorf Debl ein neues Kruzifix zu spenden". Die Errichtung der neuen Statue sei "eine kraftvolle Botschaft der Hoffnung, des Dialogs und des Friedens".

Südafrikas Polizeichef in Korruptionsaffäre suspendiert

Südafrikas nationaler Polizeichef Fannie Masemola ist von Präsident Cyril Ramaphosa im Zuge einer Korruptionsaffäre suspendiert worden. "Angesichts der Schwere der Vorwürfe und der entscheidenden Rolle, die der nationale Polizeichef spielt, habe ich in Absprache mit General Masemola beschlossen, dass er bis zum Abschluss des Verfahrens als vorläufig suspendiert gilt," sagte Ramaphosa am Donnerstag vor Journalisten in Johannesburg. Er ernannte die Finanzchefin der Polizei, Puleng Dimpane, zur Interims-Polizeichefin.

Schleswig-Holstein: Niederlage für Nius im Rechtsstreit mit Ministerpräsident

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig-Holstein hat eine Beschwerde des Nachrichtenportals Nius im Zusammenhang mit Aussagen von Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) in der ZDF-Sendung "Markus Lanz" zurückgewiesen. Amtspersonen könnten insbesondere in Talkrunden als Parteipolitiker oder politisch handelnde Privatpersonen auftreten, so das OVG in seinem Beschluss vom Donnerstag. Damit käme ihnen das Recht auf Meinungsfreiheit zu.

Textgröße ändern: