Pallade Veneta - Louvre-Diebstahl: Zwei Verdächtige festgenommen

Louvre-Diebstahl: Zwei Verdächtige festgenommen


Louvre-Diebstahl: Zwei Verdächtige festgenommen
Louvre-Diebstahl: Zwei Verdächtige festgenommen / Foto: Dimitar DILKOFF - AFP/Archiv

Nach dem aufsehenerregenden Kronjuwelen-Diebstahl im Pariser Louvre hat die Polizei nach Angaben aus Justizkreisen zwei Verdächtige festgenommen. Zwei Vertreter der Ermittlungsbehörden sagten am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP, die beiden Männer befänden sich wegen des Verdachts des Bandendiebstahls und der Bildung einer kriminellen Vereinigung in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Zuvor hatten die Zeitung "Le Parisien" und das Magazin "Paris Match" berichtet, einer der beiden Verdächtigen sei am Pariser Flughafen Charles de Gaulle am Samstagabend gegen 22.00 Uhr kurz vor dem Besteigen eines Flugzeugs in Richtung Ausland gefasst worden. Der zweite Verdächtige sei wenig später in der Region Paris gefasst worden.

An dem Einbruch waren laut Polizei insgesamt vier Männer beteiligt. Sie waren am Sonntagmorgen vergangener Woche mit einem Lastenaufzug in die erste Etage des berühmten Museums eingedrungen und hatten mit einem Trennschleifer zwei Vitrinen geöffnet. Sie erbeuteten acht mit Diamanten und Edelsteinen verzierte Schmuckstücke der französischen Monarchie. Der Einbruch hatte sich eine halbe Stunde nach Museumsöffnung ereignet und keine zehn Minuten gedauert. Die Täter entkamen auf Motorrollern. Die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau schätzte den Schaden auf 88 Millionen Euro.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Gruppe suchte gezielt nach archäologischen Schätzen: Großangelegte Razzia

Mit einer großangelegten Razzia sind die Behörden in Baden-Württemberg am Mittwoch gegen sogenannte Raubgräber vorgegangen. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, gezielt archäologisch bedeutsame Fundorte aufgesucht und dort illegal wertvolle Kulturgüter ausgegraben zu haben, wie das Landeskriminalamt (LKA) am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Anschließend sollen sie diese gewinnbringend verkauft haben.

Mindestens 18 Menschen bei Kollision zweier Züge in Dänemark verletzt

Beim Zusammenstoß zweier Nahverkehrszüge sind unweit der dänischen Hauptstadt Kopenhagen achtzehn Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schwer. Das Unglück ereignete sich laut Polizei am frühen Donnerstagmorgen in einer ländlichen Region etwa 40 Kilometer nördlich von Kopenhagen zwischen den Ortschaften Hilleröd und Kagerup. Die Ursache für die Kollision war demnach zunächst noch unklar.

Millionenbetrug mit Medizinprodukten: Ermittlungen gegen Apotheker in Hessen

Weil er über Jahre hinweg gesetzliche Krankenkassen mit Medizinprodukten betrogen haben soll, ermittelt das hessische Landeskriminalamt (LKA) gegen einen Apotheker. Zusammen mit einer Mittäterin soll er zahlreiche Medizinprodukte über betrügerische Rechnungswege zu deutlich höheren Preisen abgerechnet haben, als dies mit den betroffenen Versicherungen vereinbart war, wie das LKA am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

15-jähriger Beifahrer stirbt bei Unfall auf Brandenburger Landstraße

Ein 15-jähriger Beifahrer ist bei einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße im Osten Brandenburgs ums Leben gekommen. Der 44 Jahre alte Fahrer des Autos, in dem auch der 15-Jährige saß, wollte am späten Mittwochnachmittag mehrere Fahrzeuge auf der Straße überholen, wie die Polizei am Donnerstag in Frankfurt an der Oder mitteilte.

Textgröße ändern: