Pallade Veneta - Von Alpaka bis Nandu: Polizei in Brandenburg stoppt Auto mit zehn Tieren

Von Alpaka bis Nandu: Polizei in Brandenburg stoppt Auto mit zehn Tieren


Von Alpaka bis Nandu: Polizei in Brandenburg stoppt Auto mit zehn Tieren
Von Alpaka bis Nandu: Polizei in Brandenburg stoppt Auto mit zehn Tieren / Foto: Cris BOURONCLE - AFP/Archiv

Einen illegalen Transport mit zehn teils exotischen Tiere auf engem Raum haben Polizisten in Brandenburg gestoppt. In einem Kleintransporter auf der Autobahn 10 fanden sie in der Nacht zu Sonntag bei einer Kontrolle sechs Ponys, zwei Alpakas, einen Nandu und einen Esel, wie die Polizei in Neuruppin mitteilte.

Textgröße ändern:

Aufgrund der beengten Platzverhältnisse hätten sich die Tiere nicht zur Ruhe legen können, berichteten die Beamten. Zudem habe der 61-jährige Fahrer des niederländischen Transporters kein Trinkwasser für sie gehabt und die Luftzufuhr nur durch Kippen der Heckklappen sichern können. Der Mann gab an, es handle sich um einen privaten Transport.

Auch Eigentums- oder Herkunftsnachweise konnte er bei der Kontrolle in Höhe der Anschlussstelle Birkenwerder laut Polizei nicht vorlegen. Die Beamten alarmierten den Bereitschaftsdienst des Veterinäramts, der die artgerechte Versorgung und Unterbringung der Tiere übernahm. Das Amt übernimmt demnach auch die weitere Klärung, etwa zur Herkunft der Tiere.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Nahe Flugzeugträger: USA schießen iranische Drohne im Arabischen Meer ab

Die USA haben nach Pentagon-Angaben eine iranische Drohne im Arabischen Meer abgeschossen. Die Drohne habe sich auf "aggressive" Weise dem Flugzeugträger USS "Abraham Lincoln" genähert, teilte ein Militärsprecher am Dienstag in Washington mit. Der Abschuss durch ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-35C sei zur "Selbstverteidigung" erfolgt, um den Flugzeugträger und die Besatzung zu schützen.

Gemeinde Crans-Montana spendet über eine Million Euro für Opfer der Brandkatastrophe

Die Schweizer Gemeinde Crans-Montana spendet eine Million Schweizer Franken für die Opfer und Hinterbliebenen der verheerenden Brandkatastrophe in der Silvesternacht. "Wir sind uns bewusst, dass Geld keine Wunden heilen kann, aber wir hoffen, den von dieser Tragödie betroffenen Familien helfen und die Solidarität der Gemeinde Crans-Montana zum Ausdruck bringen zu können", erklärte am Dienstag Gemeindepräsident Nicolas Féraud.

Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören - Durchsuchungen in Büros

Die französische Justiz weitet ihr Vorgehen gegen die Online-Plattform X aus: Die Behörden durchsuchten Büroräume des Unternehmens und wollen X-Eigentümer Elon Musk befragen. Musk sei für den 20. April in Paris zu einer "freiwilligen Anhörung" geladen, teilte die Staatsanwaltschaft in Paris am Dienstag mit. Ärger dräut X auch in Großbritannien, wo die Datenschutzbehörde eine Untersuchung wegen KI-generierter Pornobilder anstieß.

Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Inhaftierung Nawalnys

Zwei Jahre nach dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny in einem russischen Straflager hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Russland wegen "rechtswidriger Inhaftierung" und "unmenschlicher Behandlung" verurteilt. Die Straßburger Richter verurteilten Russland am Dienstag zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 26.000 Euro, was voraussichtlich keine Folgen haben wird, da Russland Entscheidungen des Gerichts ignoriert.

Textgröße ändern: