Pallade Veneta - Nach großem Waffenfund in Remscheid: Weitere Waffen hinter Geheimtür entdeckt

Nach großem Waffenfund in Remscheid: Weitere Waffen hinter Geheimtür entdeckt


Nach großem Waffenfund in Remscheid: Weitere Waffen hinter Geheimtür entdeckt
Nach großem Waffenfund in Remscheid: Weitere Waffen hinter Geheimtür entdeckt / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach dem Fund eines großen Waffenarsenals mit zahlreichen Kriegswaffen in einem Haus im nordrhein-westfälischen Remscheid haben Ermittler dort in einem versteckten Raum weitere scharfe Waffen gefunden. Der versteckte Raum befand sich hinter einer Geheimtür, die durch einen Tresor verdeckt war, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Wuppertal am Dienstag mitteilten. Dort entdeckten die Ermittler demnach am Montagnachmittag mehrere scharfe Waffen, Militärgeräte und Handgranaten.

Textgröße ändern:

Der Raum konnte den Angaben zufolge nur mit einem "versteckten Mechanismus" geöffnet werden. Es wurden unter anderem acht Gewehre, neun Kurzwaffen, drei Maschinenpistolen, zwei Handgranaten sowie rund 500 Schuss Munition und weiteres militärisches Zubehör gefunden.

Spezialisten des Landeskriminalamts stuften die Waffen als einsatzfähig ein. Eine instabile Handgranate war nicht ausreichend transportfähig und musste noch auf Remscheider Stadtgebiet kontrolliert gesprengt werden.

Am Sonntag hatten die Ermittler ein großes Waffenarsenal mit zahlreichen Kriegswaffen in dem Haus in Remscheid ausgehoben. Größtenteils handelte es sich um Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg. Drei mutmaßliche Waffenhändler im Alter von 34 bis 59 Jahren wurden festgenommen. Sie sollen international mit den Waffen gehandelt haben. Die Ermittler sprachen von einem der größten Waffenfunde in Nordrhein-Westfalen.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: