Pallade Veneta - Hurrikan "Melissa" trifft auf in Kuba auf Land - verliert aber an Stärke

Hurrikan "Melissa" trifft auf in Kuba auf Land - verliert aber an Stärke


Hurrikan "Melissa" trifft auf in Kuba auf Land - verliert aber an Stärke
Hurrikan "Melissa" trifft auf in Kuba auf Land - verliert aber an Stärke / Foto: YAMIL LAGE - AFP

Der Hurrikan "Melissa" hat nach Angaben des US-Hurrikanzentrums NHC am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) den Inselstaat Kuba erreicht. Obwohl "Melissa" sich zu einem Hurrikan der Kategorie 3 abgeschwächt habe, treffe er die Provinz Santiago de Cuba mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Stundenkilometern, erklärte das US-Hurrikanzentrum. Zuvor hatte der Hurrikan mit der höchsten Kategorie 5 Jamaika überquert und dort schwere Verwüstungen hinterlassen.

Textgröße ändern:

"Der extrem gefährliche Hurrikan Melissa trifft die Südküste im Osten Kubas", hieß es auf der Website des NHC. Die kubanischen Behörden teilten mit, rund 735.000 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden - vor allem in den Provinzen Santiago de Cuba, Holguín und Guantánamo. Die staatliche Zeitung "Granma" berichtete von einem über die Ufer getretenen Fluss und und einem Erdrutsch in der Stadt El Cobre in der Provinz Santiago de Cuba. Der Zivilschutz versuche dort, 17 festsitzende Menschen zu befreien, hieß es.

Für sechs östliche Provinzen Kubas galt eine erhöhte Alarmbereitschaft. Schon seit Montag legte die Bevölkerung Vorräte an Lebensmitteln, Kerzen und Batterien an.

Der Sturm hatte am Dienstag mehrere Stunden gebraucht, um Jamaika zu überqueren, weil er sich nur sehr langsam vorwärts bewegte, Jamaikas Ministerpräsident Andrew Holness erklärte den Karibikstaat zum "Katastrophengebiet". Zwischenzeitlich erreichte der Hurrikan Windgeschwindigkeiten von knapp 300 Stundenkilometern.

Das Ausmaß der Schäden auf Jamaika war zunächst noch unklar, weite Teile der Insel waren am Mittwoch immer noch ohne Strom, das Kommunikationsnetz stark gestört. Nach Angaben der Behörden halten sich rund 25.000 Touristen auf der normalerweise für ihr kristallklares Meer bekannten Insel auf.

Am Dienstagabend hatte das US-Hurrikanzentrum erklärt, "Melissa" werde ein "starker Hurrikan bleiben, während er Kuba, die Bahamas und die Umgebung der Bermudas überquert".

"Melissa" ist der bisher stärkste Tropensturm des Jahres 2025, wie eine Analyse von Wetterdaten der Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA) durch die Nachrichtenagentur AFP ergab.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Nahe Flugzeugträger: USA schießen iranische Drohne im Arabischen Meer ab

Die USA haben nach Pentagon-Angaben eine iranische Drohne im Arabischen Meer abgeschossen. Die Drohne habe sich auf "aggressive" Weise dem Flugzeugträger USS "Abraham Lincoln" genähert, teilte ein Militärsprecher am Dienstag in Washington mit. Der Abschuss durch ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-35C sei zur "Selbstverteidigung" erfolgt, um den Flugzeugträger und die Besatzung zu schützen.

Gemeinde Crans-Montana spendet über eine Million Euro für Opfer der Brandkatastrophe

Die Schweizer Gemeinde Crans-Montana spendet eine Million Schweizer Franken für die Opfer und Hinterbliebenen der verheerenden Brandkatastrophe in der Silvesternacht. "Wir sind uns bewusst, dass Geld keine Wunden heilen kann, aber wir hoffen, den von dieser Tragödie betroffenen Familien helfen und die Solidarität der Gemeinde Crans-Montana zum Ausdruck bringen zu können", erklärte am Dienstag Gemeindepräsident Nicolas Féraud.

Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören - Durchsuchungen in Büros

Die französische Justiz weitet ihr Vorgehen gegen die Online-Plattform X aus: Die Behörden durchsuchten Büroräume des Unternehmens und wollen X-Eigentümer Elon Musk befragen. Musk sei für den 20. April in Paris zu einer "freiwilligen Anhörung" geladen, teilte die Staatsanwaltschaft in Paris am Dienstag mit. Ärger dräut X auch in Großbritannien, wo die Datenschutzbehörde eine Untersuchung wegen KI-generierter Pornobilder anstieß.

Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Inhaftierung Nawalnys

Zwei Jahre nach dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny in einem russischen Straflager hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Russland wegen "rechtswidriger Inhaftierung" und "unmenschlicher Behandlung" verurteilt. Die Straßburger Richter verurteilten Russland am Dienstag zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 26.000 Euro, was voraussichtlich keine Folgen haben wird, da Russland Entscheidungen des Gerichts ignoriert.

Textgröße ändern: