Pallade Veneta - 14-Jähriger auf Spielplatz erstochen: Prozess in Arnsberg begonnen

14-Jähriger auf Spielplatz erstochen: Prozess in Arnsberg begonnen


14-Jähriger auf Spielplatz erstochen: Prozess in Arnsberg begonnen
14-Jähriger auf Spielplatz erstochen: Prozess in Arnsberg begonnen / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Im Fall eines auf einem Spielplatz in Menden im Sauerland erstochenen 14-Jährigen hat am Mittwoch vor dem Landgericht Arnsberg der Prozess gegen insgesamt zehn Jugendliche begonnen. Dem Hauptangeklagten werden Mord aus niedrigen Beweggründen und Heimtücke sowie versuchter Mord vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Acht weiteren Angeklagten wird vorgeworfen, an dem Angriff auf das Mordopfer beteiligt gewesen zu sein sowie eine gemeinschaftliche Körperverletzung begangen zu haben. Einem weiteren Angeklagten werden Beihilfe zu einer gemeinschaftlichen Körperverletzung und zu einer Beteiligung an einer Schlägerei vorgeworfen.

Der Prozess findet wegen des jugendlichen Alters der Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Termine sind bis zum 19. Dezember angesetzt.

In der Nacht zum 10. Mai soll es bei einem Streit unter mehreren Jugendlichen zu der tödlichen Attacke gekommen sein. Auch ein zweiter Jugendlicher wurde durch Messerstiche verletzt.

Als Haupttäter gilt ein 17-Jähriger. Wenige Tage nach der Attacke ließ die Stadt Menden einen Gedenkbaum in Tatortnähe pflanzen, um einen Erinnerungsort für das Mordopfer zu schaffen.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören - Durchsuchungen in Büros

Die französische Justiz weitet ihr Vorgehen gegen die Online-Plattform X aus: Die Behörden durchsuchten Büroräume des Unternehmens und wollen X-Eigentümer Elon Musk befragen. Musk sei für den 20. April in Paris zu einer "freiwilligen Anhörung" geladen, teilte die Staatsanwaltschaft in Paris am Dienstag mit. Ärger dräut X auch in Großbritannien, wo die Datenschutzbehörde eine Untersuchung wegen KI-generierter Pornobilder anstieß.

Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Inhaftierung Nawalnys

Zwei Jahre nach dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny in einem russischen Straflager hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Russland wegen "rechtswidriger Inhaftierung" und "unmenschlicher Behandlung" verurteilt. Die Straßburger Richter verurteilten Russland am Dienstag zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 26.000 Euro, was voraussichtlich keine Folgen haben wird, da Russland Entscheidungen des Gerichts ignoriert.

Staatsanwaltschaft will im Le-Pen-Prozess Kandidaturverbote fordern

Im Berufungsprozess gegen die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen und weitere Vertreter der Partei Rassemblement National (RN) will die Staatsanwaltschaft erneut in mehreren Fällen ein Kandidaturverbot fordern. "Wir werden Sie bitten, die strafrechtliche Verantwortlichkeit umfassend zu bestätigen", sagte der Staatsanwalt am Dienstag an die Adresse der Richter gewandt. "Selbstverständlich werden wir auch Strafen der Nichtwählbarkeit beantragen", fügte er hinzu. Das Plädoyer der Staatsanwaltschaft sollte etwa sechs Stunden dauern.

Vergewaltigungsprozess gegen Sohn von Norwegens Kronprinzessin begonnen

In Oslo hat am Dienstag der Prozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen Vergewaltigungsvorwürfen begonnen. Der 29-jährige Marius Borg Hoiby erschien in einer grünen Hose und einem grünen Pullover vor dem Gericht in der norwegischen Hauptstadt. Ihm wird vorgeworfen, vier Frauen vergewaltigt und mehrere Ex-Freundinnen körperlich und psychisch misshandelt zu haben. Die Vergewaltigungsvorwürfe wies er unmittelbar nach Prozessbeginn zurück.

Textgröße ändern: