Pallade Veneta - Urteile in Ingolstädter Doppelgängerinnenmordfall rechtskräftig

Urteile in Ingolstädter Doppelgängerinnenmordfall rechtskräftig


Urteile in Ingolstädter Doppelgängerinnenmordfall rechtskräftig
Urteile in Ingolstädter Doppelgängerinnenmordfall rechtskräftig / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Die Urteile im spektakulären Ingolstädter Doppelgängerinnenmordfall sind nun vollständig rechtskräftig. Wie das Landgericht in der bayerischen Stadt am Mittwoch mitteilte, verwarf der Bundesgerichtshof die Revision der zu lebenslanger Haft mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld verurteilten Angeklagten Sharaban K. als unbegründet. Nachdem davor die Staatsanwaltschaft und der zu lebenslanger Haft verurteilte Sheqir K. ihre Revision zurückgenommen hatten, gibt es vollständige Rechtskraft.

Textgröße ändern:

Das Landgericht verurteilte die beiden Angeklagten im vergangenen Dezember wegen des Mordes an einer jungen Frau. Dem Urteil zufolge überredete Sharaban K. ihren Bekannten, eine 23 Jahre alte Frau zu ermorden, um so ihren eigenen Tod vortäuschen und ein neues Leben beginnen zu können. Davor hatte die zur Tatzeit 23-Jährige versucht, ihren Schwager töten zu lassen. Die beiden Angeklagten bestritten bis zuletzt die Vorwürfe, ihre Verteidiger forderten Freispruch.

Die Tat war im August 2022 begangen worden. Damals wurde die Leiche der Frau in einem Auto in Ingolstadt gefunden. Das Tatopfer hatte die Anstifterin über soziale Netzwerke gefunden. Sie hatte dort unter verschiedenen Vorwänden eine Vielzahl von Frauen angeschrieben und so schließlich das spätere Opfer ausfindig gemacht. Ihr Plan des Untertauchens scheiterte allerdings schnell. Bereits wenige Tage nach dem Fund der Leiche konnten die beiden Tatverdächtigen ermittelt werden.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: