Pallade Veneta - Ermittler entdecken bei Kontrolle in Bayern 31 Schildkröten in Fahrzeug

Ermittler entdecken bei Kontrolle in Bayern 31 Schildkröten in Fahrzeug


Ermittler entdecken bei Kontrolle in Bayern 31 Schildkröten in Fahrzeug
Ermittler entdecken bei Kontrolle in Bayern 31 Schildkröten in Fahrzeug / Foto: Fredrik Lerneryd - AFP/Archiv

Ermittler haben in einem Fahrzeug in Bayern 31 Schildkröten entdeckt. Die Tiere wurden einem Zoo in Füssen übergeben, wie die Bundespolizeidirektion München am Montag mitteilte. Demnach kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Sonntagmorgen am Grenztunnel Füssen ein Fahrzeug aus Belgien.

Textgröße ändern:

Bei der Befragung gab der Fahrer an, die Schildkröten für einen Freund von Tschechien nach Belgien in einen angeblichen Zoo transportieren zu wollen. Weil den Beamten die geplante Strecke ungewöhnlich vorkam, überprüften sie die Einfuhrdokumente der Tiere.

Die 26 Land- und fünf Albinoschildkröten wurden in Schuhkartons mit italienischer Aufschrift transportiert. Für sie gab es mehr tschechische Dokumente als erforderlich. Der Inhaber des Reptilienzoos Füssen stellte als Sachverständiger fest, dass die Tiere nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnet waren und unprofessionell transportiert wurden.

Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr und eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Zudem soll der Fahrer ohne Führerschein gefahren sein. Die Schildkröten wurden bis auf Weiteres dem Reptilienzoo übergeben.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Totes Baby in Baden-Württemberg: Mutter soll Straftat vorgetäuscht haben

Unerwartete Wende im Fall des toten Babys aus dem baden-württembergischen Renningen: Nun wird gegen die Mutter ermittelt. Die 32-Jährige steht unter Verdacht, das tote Kind selbst an einem Bach am Ortsrand abgelegt zu haben, wie die Stuttgarter Staatsanwaltschaft und die Polizei Ludwigsburg am Mittwoch mitteilten. Unklar ist demnach aber weiterhin, wie der drei Monate alte Junge starb.

Obdachlosen in Berlin totgetreten: Lebenslange Haft wegen Mordes in zweitem Prozess

In einem zweiten Prozess um die Tötung eines Obdachlosen durch gezielte Tritte hat das Landgericht Berlin einen 43-Jährigen am Mittwoch zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde entsprechend des Antrages der Staatsanwaltschaft wegen Mordes verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die Verteidigung hatte eine Freiheitsstrafe von acht Jahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nach Mordurteil: Bayerischer Cold Case von 1978 wird von anderem Gericht aufgerollt

Ein fast 50 Jahre alter Cold Case in Bayern muss ein knappes Jahr nach einem Mordurteil neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ordnete nach Angaben vom Mittwoch an, dass ein anderes Gericht neu über den Fall verhandeln muss. Es geht um den Tod einer 18 Jahre alten Frau in Unterfranken im Jahr 1978. (Az. 1 StR 594/25)

Ermittlungen gegen Mutter nach Fund von totem Baby in Baden-Württemberg

Fünf Tage nach dem Fund eines toten Säuglings im baden-württembergische Renningen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nun gegen die Mutter. Die 32-Jährige soll das tote Kind mutmaßlich selbst am Ortsrand abgelegt haben, wie die Ermittler in Stuttgart und Ludwigsburg am Mittwoch mitteilten. Es gebe keine Hinweise auf eine Entführung des Säuglings. Unklar ist demnach aber weiterhin, wie der kleine Junge starb.

Textgröße ändern: