Pallade Veneta - Rekordregen in Argentinien: Pampa wird zum Sumpfgebiet

Rekordregen in Argentinien: Pampa wird zum Sumpfgebiet


Rekordregen in Argentinien: Pampa wird zum Sumpfgebiet
Rekordregen in Argentinien: Pampa wird zum Sumpfgebiet / Foto: Luis Robayo - AFP

Rekordregenfälle haben in Argentinien Teile der Pampa, einer riesigen Graslandschaft, in regelrechte Sumpfgebiete verwandelt: Da die Entwässerungsinfrastruktur den Wassermassen nicht gewachsen ist, stehen derzeit nach Behördenangaben rund fünf Millionen Hektar Land unter Wasser - das ist eine Fläche größer als Dänemark.

Textgröße ändern:

Bereits im März war über der Pampa ungewöhnlicher Starkregen niedergegangen, seither regnet es immer wieder. Eines der produktivsten Agrargebiete der Welt hat sich in ein Flickwerk aus Lagunen verwandelt. Landstraßen sind inzwischen regelrechte Kanäle, Ernten wurden überschwemmt und Kühe finden im Schlamm keine Weideflächen.

Seit Jahresbeginn fielen in der besonders betroffenen Provinz Buenos Aires mehr als 1600 Liter Regen pro Quadratmeter - fast das Doppelte des jährlichen Durchschnitts. Vor zwei Jahren dagegen hatte die Region eine der schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten erlebt.

"Es ist offensichtlich, dass es Probleme im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der zunehmenden Häufigkeit extremer Wetterereignisse gibt", sagte der für Landwirtschaft zuständige Provinzminister Javier Rodríguez.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Totes Baby in Baden-Württemberg: Mutter soll Straftat vorgetäuscht haben

Unerwartete Wende im Fall des toten Babys aus dem baden-württembergischen Renningen: Nun wird gegen die Mutter ermittelt. Die 32-Jährige steht unter Verdacht, das tote Kind selbst an einem Bach am Ortsrand abgelegt zu haben, wie die Stuttgarter Staatsanwaltschaft und die Polizei Ludwigsburg am Mittwoch mitteilten. Unklar ist demnach aber weiterhin, wie der drei Monate alte Junge starb.

Obdachlosen in Berlin totgetreten: Lebenslange Haft wegen Mordes in zweitem Prozess

In einem zweiten Prozess um die Tötung eines Obdachlosen durch gezielte Tritte hat das Landgericht Berlin einen 43-Jährigen am Mittwoch zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde entsprechend des Antrages der Staatsanwaltschaft wegen Mordes verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die Verteidigung hatte eine Freiheitsstrafe von acht Jahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nach Mordurteil: Bayerischer Cold Case von 1978 wird von anderem Gericht aufgerollt

Ein fast 50 Jahre alter Cold Case in Bayern muss ein knappes Jahr nach einem Mordurteil neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ordnete nach Angaben vom Mittwoch an, dass ein anderes Gericht neu über den Fall verhandeln muss. Es geht um den Tod einer 18 Jahre alten Frau in Unterfranken im Jahr 1978. (Az. 1 StR 594/25)

Ermittlungen gegen Mutter nach Fund von totem Baby in Baden-Württemberg

Fünf Tage nach dem Fund eines toten Säuglings im baden-württembergische Renningen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nun gegen die Mutter. Die 32-Jährige soll das tote Kind mutmaßlich selbst am Ortsrand abgelegt haben, wie die Ermittler in Stuttgart und Ludwigsburg am Mittwoch mitteilten. Es gebe keine Hinweise auf eine Entführung des Säuglings. Unklar ist demnach aber weiterhin, wie der kleine Junge starb.

Textgröße ändern: