Pallade Veneta - Magdeburg erinnert am 20. Dezember mit Glockengeläut an Weihnachtsmarktanschlag

Magdeburg erinnert am 20. Dezember mit Glockengeläut an Weihnachtsmarktanschlag


Magdeburg erinnert am 20. Dezember mit Glockengeläut an Weihnachtsmarktanschlag
Magdeburg erinnert am 20. Dezember mit Glockengeläut an Weihnachtsmarktanschlag / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Mit Glockengeläut zum Zeitpunkt des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt will die sachsen-anhaltische Landeshauptstadt am 20. Dezember des ersten Jahrestags der Gewalttat gedenken. "Meine Gedanken sind noch immer bei den Opfern, Betroffenen und Hinterbliebenen sowie dem menschlichen Leid, das der schreckliche Anschlag verursacht hat", erklärte Oberbürgermeisterin Simone Borris (parteilos) am Donnerstag.

Textgröße ändern:

Den Auftakt der geplanten Veranstaltungen zum Gedenken an die sechs Toten und mehr als 300 Verletzten soll ein öffentlicher ökumenischer Gedenkgottesdienst in der Johanniskirche bilden. Zudem plant die Stadt Magdeburg eine Gedenkveranstaltung für Betroffene und Hinterbliebene, bei der außer Borris auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sprechen soll. Auch eine Lichterkette rund um den Alten Markt ist geplant. Die Lichter sollen nach dem Glockengeläut entzündet werden, das um 19.02 Uhr zur genauen Uhrzeit des Anschlags beginnen soll.

Bei dem Anschlag raste ein Mann mit einem Auto in die Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt. Der Prozess gegen den Tatverdächtigen läuft derzeit vor dem Magdeburger Landgericht. Der Magdeburger Weihnachtsmarkt, dem erst nach Nachbesserungen am Sicherheitskonzept die Genehmigung erteilt wurde, öffnete am Donnerstag für Besucher.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Tödlicher Streit an Berliner Humboldtforum: Anklage gegen elf Tatverdächtige

Rund sieben Monate nach einer tödlichen Auseinandersetzung unweit des Berliner Humboldtforums hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen elf junge Männer erhoben. Die Tatverdächtigen zwischen 16 und 23 Jahren werden beschuldigt, am 12. September 2025 am Spreeufer in Berlin-Mitte eine dreiköpfige Gruppe angegriffen zu haben, wie die Anklagebehörde am Mittwoch mitteilte. Ein 20-Jähriger starb dabei, seine 21 und 23 Jahre alten Begleiter wurden verletzt.

Bundesfinanzhof urteilt am 20. Mai über Grundsteuer in Baden-Württemberg

Der Bundesfinanzhof (BFH) will am 20. Mai über die neue Grundsteuer in Baden-Württemberg entscheiden. Den Urteilstermin gab er am Mittwoch in München nach der Verhandlung über zwei Klagen von Grundstückseigentümern bekannt, die seit der Reform mehr zahlen müssen als vorher. Es war die erste von mehreren geplanten Verhandlungen über die Grundsteuergesetze der Länder. (Az. II R 26/24 und II R 27/24)

Razzia in acht Bundesländern wegen Steuerhinterziehung mit Millionenschaden

Bei Durchsuchungen in acht Bundesländern wegen Steuerhinterziehung und Hehlerei im Palettenhandel mit Millionenschaden haben Ermittler einen Menschen festgenommen. Im Fokus der Ermittlungen stehen fünf Beschuldigte, wie das sächsische Landeskriminalamt am Mittwoch in Dresden mitteilte. Sie sollen mit verschiedenen Firmen den Behörden gegenüber unvollständige oder falsche Angaben gemacht und so Steuern hinterzogen haben. Den Steuerschaden bezifferten die Ermittler auf 1,7 Millionen Euro.

Schleusungen über polnische Grenze: 30-Jähriger in Baden-Württemberg festgenommen

Ermittler haben in Baden-Württemberg einen 30-Jährigen festgenommen, der dutzende Ausländer nach Deutschland geschleust haben soll. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mindestens 66 Menschen über die polnische Grenze gebracht zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Bundespolizei in Stuttgart am Mittwoch mitteilten. Demnach soll der 30-Jährige den Messengerdienst Telegram genutzt haben, um die Schleusungen zu organisieren.

Textgröße ändern: