Pallade Veneta - Brand an Schloss Hardenberg in Nordrhein-Westfalen sorgt für Großeinsatz

Brand an Schloss Hardenberg in Nordrhein-Westfalen sorgt für Großeinsatz


Brand an Schloss Hardenberg in Nordrhein-Westfalen sorgt für Großeinsatz
Brand an Schloss Hardenberg in Nordrhein-Westfalen sorgt für Großeinsatz / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Im nordrhein-westfälischen Velbert ist die Feuerwehr am Freitagmorgen durch einen Brand am historischen Schloss Hardenberg zu einem Großeinsatz ausgerückt. Grund war ein Vollbrand des Dachstuhls, der auf Teile des Gebäudes übergriff, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Es war zunächst unklar, ob das historische Gebäude gerettet werden kann. Das barocke ehemalige Wasserschloss wird seit 2023 umfassend saniert.

Textgröße ändern:

Durch den Brand am Freitagmorgen kam es laut Mitteilung der Stadt auch zu einer "extremen Rauchentwicklung", weshalb die Bevölkerung wegen starker Geruchsbelästigung gewarnt wurde. Eine Gesundheitsgefahr bestehe jedoch nicht, hieß es.

Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka (CDU) äußerte sich betroffen über den Brand. "Wir waren vor ein paar Tagen noch drin", sagte Lukrafka dem Westdeutschen Rundfunk. "Man konnte es schon spüren, wie es werden wird." In etwa einem Jahr habe die Eröffnung stattfinden sollen. "Jetzt sieht man, was daraus geworden ist innerhalb kürzester Zeit nach dem Brand", sagte Lukrafka.

Schloss Hardenberg gilt nach Angaben der Stadt als ältestes kulturell genutztes Baudenkmal im Kreis Mettmann. Die frühere Verteidigungsanlage wurde 1354 erstmals urkundlich erwähnt. Das Schloss sollte bis 2026 zu einem Naturerlebniszentrum umgebaut werden.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Epstein-Affäre: Ehepaar Clinton erklärt sich zu Aussage vor dem Kongress bereit

Der frühere US-Präsident Bill Clinton und seine Ehefrau, die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton, haben sich zu einer Aussage vor dem Kongressausschuss in der Affäre um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bereit erklärt. Das Ehepaar Clinton freue sich darauf, "einen Präzedenzfall zu schaffen, der für alle gilt", erklärte der Sprecher des Ex-Präsidenten am Montag (Ortszeit) im Onlinedienst X.

Kriminalität: Costa Ricas designierte Präsidentin begrüßt Unterstützung El Salvadors

Costa Ricas designierte Präsidentin Laura Fernández hat die Unterstützung durch El Salvadors Staatschef Nayib Bukele im Kampf ihres Landes gegen die zunehmende Drogenkriminalität begrüßt. Bukele habe ihr als Erster zu ihrem Wahlsieg gratuliert, sagte Fernández am Montag Reportern. Er habe dabei "sein Engagement bekräftigt, weiterhin zu helfen".

Frachter-Kollision: Russischer Kapitän von britischer Justiz für schuldig befunden

Fast ein Jahr nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe in der Nordsee ist der russische Kapitän eines der beiden Frachter von einem Gericht in Großbritannien für schuldig befunden worden. Das Gericht verurteilte den Kapitän am Montag wegen fahrlässiger Tötung eines philippinischen Besatzungsmitgliedes, dessen Leiche nie geborgen wurde. Der Kapitän zeigte bei der Verurteilung keine Regung, das Strafmaß soll am Donnerstag bekannt gegeben werden.

Gericht hebt Einreiseverbot gegen früheren Guantanamo-Häftling auf

Ein früherer Häftling im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba darf einem Urteil vom Montag zufolge wieder nach Deutschland kommen. Der aus Mauretanien stammende Mann hat inzwischen die niederländische Staatsbürgerschaft, wie das Oberverwaltungsgericht Münster am Montag ausführte. Dadurch sei ein früheres Einreise- und Aufenthaltsverbot erloschen. Der Fall ist aber noch nicht komplett abgeschlossen - es kann noch Revision beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt werden.

Textgröße ändern: