Pallade Veneta - Sachsen-Anhalt: Brand in Braunkohlekraftwerk Schkopau unter Kontrolle

Sachsen-Anhalt: Brand in Braunkohlekraftwerk Schkopau unter Kontrolle


Sachsen-Anhalt: Brand in Braunkohlekraftwerk Schkopau unter Kontrolle
Sachsen-Anhalt: Brand in Braunkohlekraftwerk Schkopau unter Kontrolle / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Der Brand im Braunkohlekraftwerk Schkopau ist unter Kontrolle. Die Feuerwehr bekämpfte am Freitag noch mit etwa 50 Einsatzkräften verbliebene Glutnester in der Kohleförderbrücke und der Zwischendecke des Kohlebunkers, wie die Saale Energie GmbH in Schkopau mitteilte. Beide Kraftwerksblöcke waren nach wie vor außer Betrieb. Für Anwohner und die umliegenden Betriebe bestand demnach keine Gefahr.

Textgröße ändern:

Das Feuer war am Donnerstag aus bislang unbekannter Ursache im Block A des Kraftwerks ausgebrochen. Bis zu 170 Feuerwehrleute verschiedener Wehren waren im Einsatz. Die Untersuchungen zur Brandursache sowie die Schadensaufnahme laufen den Angaben zufolge noch. Wie lange das Kraftwerk stillstehen wird, war noch unklar. Die Energieversorgung war demnach durch andere Kraftwerke gesichert.

Das Kraftwerk Schkopau, das 1996 in Betrieb ging, wandelt jährlich bis zu fünf Millionen Tonnen Braunkohle in Strom und Prozessdampf um. Es liefert Energie für die öffentliche Versorgung sowie für ein benachbartes Chemiewerk und die Deutsche Bahn. Das Kraftwerk soll noch bis 2034 laufen.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: