Pallade Veneta - Nordrhein-Westfalen: Zugführer steuert Regionalexpress mit fast drei Promille

Nordrhein-Westfalen: Zugführer steuert Regionalexpress mit fast drei Promille


Nordrhein-Westfalen: Zugführer steuert Regionalexpress mit fast drei Promille
Nordrhein-Westfalen: Zugführer steuert Regionalexpress mit fast drei Promille / Foto: ARMANDO BABANI - AFP/Archiv

Offenbar mit fast drei Promille Alkohol im Blut ist ein Zugführer mit einem voll besetzten Regionalexpress durch Nordrhein-Westfalen gefahren. Dies fiel auf, weil der 53-Jährige den Zug nicht wie geplant am Bahnhof Rheda-Wiedenbrück halten ließ, sondern weiterfuhr und auf freier Strecke bremste, wie die Bundespolizei am Montag in Münster mitteilte. Zuvor habe es bereits "Unregelmäßigkeiten bei Türschließungen" gegeben.

Textgröße ändern:

Während des außerplanmäßigen Halts bemerkte ein Zugbegleiter Alkoholgeruch bei dem Fahrer und verhinderte eine Weiterfahrt des Zugs. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den Mann in Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,67 Promille. Da der Mann Anzeichen einer psychischen Ausnahmesituation aufwies, wurde er in eine Klinik eingewiesen. Von den rund 250 Fahrgäste wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr evakuierte den Zug zwischen Rheda-Wiedenbrück und Oelde.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Polizeiinterne Infos an Kriminelle weitergegeben: Anklage gegen Berliner Beamten

Unter anderem wegen der Weitergabe von polizeiinternen Informationen an Kriminelle hat die Staatsanwaltschaft Berlin Anklage gegen einen 33-jährigen Polizisten erhoben. Dem Neuköllner Streifenbeamten werden Geheimnisverrat, Bestechlichkeit und Rechtsbeugung vorgeworfen, wie die Anklagebehörde am Mittwoch in der Bundeshauptstadt mitteilte.

Nach Messerangriff: Gericht in Karlsruhe bestätigt Ausweisung von syrischem Straftäter

Ein Syrer, der vor zweieinhalb Jahren in Baden-Württemberg einen Mann mit einem Messer verletzte, darf ausgewiesen werden. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe bestätigte am Mittwoch diese Entscheidung des Regierungspräsidiums. Der Kläger sei eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit.

Tödlicher Raserunfall in Drogenrausch: Acht Jahre Haft für 26-Jährigen in Düsseldorf

Ein 26-Jähriger ist nach einem tödlichen Raserunfall im Drogenrausch in Neuss in Nordrhein-Westfalen zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Düsseldorf sprach den Angeklagten am Dienstag wegen eines verbotenen Autorennens mit Todesfolge sowie vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Bei dem Raserunfall im August 2025 war eine 66-jährige Radfahrerin ums Leben gekommen.

Frau aus Moldau mit 60 Gläsern Kaviar an Hauptstadtflughafen BER aufgegriffen

Mit 60 unbeschrifteten Gläsern Kaviar im Gepäck ist eine Frau am Hauptstadtflughafen BER aufgegriffen worden. Nach Angaben der 38-Jährigen, die bereits am 12. April aus Moldau einreiste, sollte es sich um ein Geschenk handeln, wie das Hauptzollamt Potsdam am Mittwoch mitteilte. Der Kaviar werde traditionell beim russischen Osterfest gereicht und sei für den Eigenbedarf bestimmt. Angaben zum Wert der Ware konnte sie nicht machen.

Textgröße ändern: