Pallade Veneta - Ermittler ziehen Bilanz: 300 scharfe Schusswaffen in Waffenarsenal in Remscheid

Ermittler ziehen Bilanz: 300 scharfe Schusswaffen in Waffenarsenal in Remscheid


Ermittler ziehen Bilanz: 300 scharfe Schusswaffen in Waffenarsenal in Remscheid
Ermittler ziehen Bilanz: 300 scharfe Schusswaffen in Waffenarsenal in Remscheid / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Rund einen Monat nach der Aushebung eines großen Waffenarsenals im nordrhein-westfälischen Remscheid haben die Ermittler eine Bilanz der Waffenfunde gezogen. Insgesamt wurden 300 scharfe Schusswaffen beschlagnahmt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Wuppertal am Dienstag mitteilten. Darunter befanden sich 125 Maschinengewehre, 67 Maschinenpistolen, 51 Pistolen, 32 Langwaffen und elf Revolver. Auch 13 Panzerabwehrwaffen wurden beschlagnahmt.

Textgröße ändern:

Darüber hinaus entdeckten die Beamten unter anderem Armbrüste, Doppelbockflinten sowie Hieb- und Stichwaffen, Magazine und Gaspistolen. Sämtliche Waffen wurden in polizeiliche Verwahrung genommen. Die Untersuchungen der Funde sowie die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Hauptbeschuldigten befinden sich weiter in Untersuchungshaft.

Ende Oktober hatten Einsatzkräfte das Waffenarsenal in einem Keller in einem Wohnhaus in Remscheid nach umfangreichen Ermittlungen entdeckt. Drei mutmaßliche Waffenhändler im Alter von 34 bis 59 Jahren wurden festgenommen. In den Folgetagen stießen die Ermittler in weiteren versteckten Räumen auf zusätzliche Waffen. Die Ermittler sprachen von einem der bislang größten Waffenfunde in Nordrhein-Westfalen.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Frachter-Kollision: Russischer Kapitän von britischer Justiz für schuldig befunden

Fast ein Jahr nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe in der Nordsee ist der russische Kapitän eines der beiden Frachter von einem Gericht in Großbritannien für schuldig befunden worden. Das Gericht verurteilte den Kapitän am Montag wegen fahrlässiger Tötung eines philippinischen Besatzungsmitgliedes, dessen Leiche nie geborgen wurde. Der Kapitän zeigte bei der Verurteilung keine Regung, das Strafmaß soll am Donnerstag bekannt gegeben werden.

Gericht hebt Einreiseverbot gegen früheren Guantanamo-Häftling auf

Ein früherer Häftling im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba darf einem Urteil vom Montag zufolge wieder nach Deutschland kommen. Der aus Mauretanien stammende Mann hat inzwischen die niederländische Staatsbürgerschaft, wie das Oberverwaltungsgericht Münster am Montag ausführte. Dadurch sei ein früheres Einreise- und Aufenthaltsverbot erloschen. Der Fall ist aber noch nicht komplett abgeschlossen - es kann noch Revision beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt werden.

Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen neuer Vorwürfe festgenommen

Kurz vor dem Beginn seines Prozesses wegen Vergewaltigungsvorwürfen ist der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit erneut festgenommen worden. Wie die Polizei am Montag in Oslo mitteilte, wurde der 29-jährige Marius Borg Hoiby am Sonntagabend "wegen des Verdachts auf Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und Verstoß gegen ein Kontaktverbot" in Gewahrsam genommen. Angaben zu dem oder den mutmaßlichen Opfern machte die Polizei nicht.

30.000 Euro Geldstrafe für AfD-Abgeordneten Halemba in Würzburg

Das Amtsgericht Würzburg hat den bayerischen AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba wegen Nötigung und leichtfertiger Geldwäsche zu 30.400 Euro Geldstrafe verurteilt. Von den Vorwürfen der Volksverhetzung und versuchten Nötigung sprach das Gericht den 24-Jährigen dagegen am Montag frei, wie ein Gerichtssprecher sagte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern: